Auffaltbares Smartphone

Nach technischen Hürden: Jetzt ist klar, wann das Samsung Galaxy Fold erhältlich ist

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Noch im September kommt das Samsung Galaxy Fold in Deutschland auf den Markt.

Nach technischen Hürden und einem verschobenen Verkaufsstart ist nun klar, wann das Samsung Galaxy Fold in Deutschland auf den Markt kommt.

Berlin - Samsung bringt sein erstes auffaltbares Smartphone im zweiten Anlauf noch in diesem Monat auch in Deutschland auf den Markt. Das Galaxy Fold 5G werde am 18. September in den Handel kommen, teilte der Smartphone-Marktführer am Donnerstag auf der Technik-Messe IFA in Berlin mit. Das Gerät wird auch den superschnellen Mobilfunkstandard 5G unterstützen.

Samsung bringt Galaxy Fold auf den Markt - Verkaufsstart bekannt

In Deutschland soll das Smartphone, dessen Display sich auf die Größe eines kleinen Tablets aufklappen lässt, zusammen mit Kopfhörern und einem Cover erhältlich sein. Mit einem Preis von 2100 Euro dürfte sich das Galaxy Fold 5G allerdings zunächst an eine kleine Gruppe von Konsumenten richten.

Samsung und der chinesische Hersteller Huawei hatten sich ein Wettrennen geliefert, wer als erstes ein auffaltbares Smartphone auf den Markt bringen kann - der Start der Geräte verzögerte sich dann aber wegen technischer Probleme. Samsung stoppte die Markteinführung nur wenige Tage vor dem Termin Ende April, nachdem mehrere US-Journalisten von schon nach wenigen Tagen kaputtgegangenen Testgeräten berichteten. In der Zwischenzeit soll unter anderem das Falt-Gelenk verstärkt worden sein.

Technische Probleme überwunden: Samsung Galaxy Fold mit Verkaufsstart

„Wir haben große technische Herausforderungen gemeistert, um das Galaxy Fold 5G zu entwickeln“, sagte Samsungs Mobil-Chef DJ Koh. „Jetzt freuen wir uns, das Premium-Smartphone auf den Markt zu bringen.“

Auf der IFA dürfte auch Huawei sein auffaltbares Modell Mate X dabei haben, ein Marktstart wurde zuletzt für den Hebst in Aussicht gestellt. Der chinesische Hersteller hat derzeit ohnehin heftige Probleme durch den Handelskonflikt mit den USA. Folge ist etwa, dass das Unternehmen für seine neuen Smartphones nicht mehr Googles Betriebssystem Android nutzen darf.

dpa

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