Studie

Ein Drittel hat keinen Durchblick bei Datenfreigaben

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Acht Prozent der befragten Internetnutzer einer Postbank-Studie wissen nicht, bei welchen Anbietern sie einen Account besitzen und Daten freigegeben haben. Foto: Arno Burgi

Wie großzügig sind die Deutschen bei der Datenfreigabe im Internet? Die Postbank-Digitalstudie hat Internetnutzer nach ihren Accounts, dem Lesen von Datenschutzbestimmungen und ihrem Gefühl von Sicherheit befragt.

Berlin (dpa) - Gut jeder dritte Internetnutzer in Deutschland hat das Gefühl, den Überblick über seine Datenfreigaben verloren zu haben.

Acht Prozent der Befragten erklärten in einer Studie der Postbank, sie könnten nicht einmal sagen, bei welchen Anbietern sie einen Account besitzen und Daten freigegeben hätten. Weitere 27 Prozent wissen das demnach nur bei den wenigsten Anwendungen. Rund die Hälfte kann zumindest bei den meisten Diensten sagen, ob und welche Daten freigegeben wurden.

In der Postbank-Digitalstudie gaben die meisten Befragten auch an, dass sie einen Blick in die Datenschutzbestimmungen werfen. So erklärten 36 Prozent, sie überflögen die Datenschutzbestimmungen flüchtig, weitere 27 Prozent achten demnach auf einzelne Aspekte, die für sie wichtig sind. Unterdessen stimmen 16 Prozent nach eigener Aussage sofort zu, ohne die Datenschutzbestimmungen gelesen zu haben, während 21 Prozent angaben, die Texte ganz genau zu lesen.

Am sichersten fühlen sich die Bundesbürger mit ihren Daten demnach bei Ärzten und Kliniken, Krankenkassen und Banken - rund 80 Prozent vertrauen ihnen "sehr" oder zumindest "eher". Bei Online-Netzwerken liegt dieser Wert nur bei 22 Prozent und bei Suchmaschinen bei 29 Prozent.

Die Postbank befragte für die repräsentative Studie im März dieses Jahres 3126 Bundesbürger.

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