Video auf Twitter

Tesla-Autopilot-Fail: „Full Self-Driving“-Software verwechselt Mond mit Ampel-Signal

Vollmond neben einer Ampel (Symbolbild)
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In den USA hat das Autopilot-System eines Tesla den Mond mit einem gelben Ampel-Signal verwechselt. (Symbolbild)

Ein Tesla erkennt eine gelbe Ampel und bremst automatisch ab. Doch wie ein Video zeigt, wurde der Autopilot dabei einfach nur vom tief stehenden Mond getäuscht.

Palo Alto – Das Thema „vollautonomes Fahren“ liegt bei den meisten Autobauern so richtig im Trend. Gefühlt müssten wir eigentlich längst per Robo-Taxi unterwegs sein. Sind wir aber nicht. Denn technisch ist die Entwicklung eines selbstfahrenden Autos offensichtlich doch deutlich schwerer zu lösen als ursprünglich angenommen – von rechtlichen und ethischen Schwierigkeiten mal abgesehen. Deswegen beschränken sich die meisten Hersteller im Prinzip immer noch auf fortgeschrittene Abstandsregeltempomaten mit Spurhalteassistenten. Tesla scheint mit seinem Autopilot-System weiter zu sein – doch traut man der Technik im Unternehmen von Elon Musk (50) einfach nur mehr zu. Das geht nicht in jedem Fall gut. Nun hat ein Nutzer wieder einmal ein Beispiel im Netz veröffentlicht, wie sich das System von Tesla in die Irre leiten lässt, wie 24auto.de berichtet.

Auf Twitter hat ein Tesla-Fahrer ein Video hochgeladen, das zeigt, wie ein Stromer des kalifornischen Herstellers in der Dämmerung den Mond mit einem gelben Ampelsignal verwechselt. Laut Nutzer habe das Auto dabei auch leicht abgebremst. In seinem Tweet richtet sich der Tesla-Fahrer an Elon Musk persönlich: „Hey @elonmusk, vielleicht sollten Sie Ihr Team untersuchen lassen, wie der Mond das Autopilot-System austrickst“, schreibt der Mann. „Das Auto denkt, der Mond sei eine gelbe Ampel, und wollte immer weiter abbremsen.“ Das Autopilot-System von Tesla ist hochumstritten. Weil so mancher Tesla-Kunde dem System aufgrund des vielversprechenden Namens viel zu viel zutraut, kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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