Gewinn oder Verlust?

So viel verdienen die Autobauer

Autohersteller machen nicht immer das große Geschäft. Einige Fahrzeugbauer schreiben sogar Verluste, die wohl durch den Verkauf von Extras ausgeglichen werden müssen.

Nur die großen Hersteller der Premiummarken wie Porsche und BMW verdienen richtig gut. Zu dem Ergebnis kommt Professor Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Center Automative Reserach der Uni Duisburg-Essen.

So verdient Toyota 1.558 Euro pro Auto, während Ford Europe 891 Euro pro Fahrzeug draufzahlt (siehe Tabellen unten). Dudenhöffer: „Das Kerngeschäft der Autobauer wirft oft nicht die großen Gewinne ab, sondern Finanzdienstleitungen und andere Sparten prägen die Gewinne.“ Die Ursachen sind vielfältig.

Bessere Geschäfte als im Vorjahr

Der Experte: „Toyota hat im Jahr 2013 enorm von der Abwertung des japanischen Yen profitiert.“ Beim Premiumgeschäft mussten sich die Marken BMW, Mercedes und Audi mit geringeren Margen als 2012 zufrieden geben.

Denoch kommt der Autopapst in seiner Studie zum Schluss: „Im Jahr 2013 ist es für die Autobauer im reinen Autogeschäft – also ohne andere Geschäftssparten wie Finanzierungen, Motorräder, Immobilien, Zulieferteile – in der Summe besser gelaufen als im Vorjahr.

Gewinn pro Maserati liegt demnach bei 23.967 Euro. Bei den Massenautos macht Toyota mit 1.58 Euro den höchsten Gewinn.

Massenhersteller*
MarkeGewinn* in €Anteil in %**
Toyota15588,8
Chrysler12816,1
Hyundai9629,0
Ford8204,9
Kia8026,7
Nissan7364,7
Honda7314,6
GM weltweit6345,4
VW Pkw6162,9
Skoda5675,1
Fiat– 224– 1,5
Renault– 283– 1,9
Seat– 331– 2,4
Peugeot-Citroën– 370– 2,9
GM Europe– 607– 4,2
Ford Europe–891– 5,8

* Gewinn oder Verlust vor Zinsen und Steuern, ** pro Neuwagen, Quelle: Car-Center.

Premiumhersteller*
MarkeGewinn* in €Anteil in %**
Ferr.-Maserati23 96714,5
Porsche16 63918,0
BMW33909,4
Audi318810,1
Merc.-Smart25586,2

* Gewinn oder Verlust vor Zinsen und Steuern, ** Marge pro Neuwagen, Quelle: Car-Center.

Die beliebtesten Oldtimer

Die beliebtesten Oldtimer

Nach großem Schwund in der Vergangenheit hat sich der Trabant im vergangenen Jahr einigermaßen gehalten. 32.311 der kleinen DDR-Autos waren am 1. Januar 2014 noch zugelassen. Das waren nur knapp 1150 weniger als vor einem Jahr.
Rund oder eckig: An den Scheinwerfern der ersten Generation der Mercedes-Benz Baureihe 123 (1975 bis 1985) konnte man Spitzenmodelle und die weniger stark motorisierten Versionen unterscheiden. Später hatten alle Typen die Rechteckscheinwerfer.
Das Modell wurde von 1975 bis 1986 gebaut, auch als T-Modell.
Der schnellste Aufsteiger in den Top Ten der H-Kennzeichen-Oldtimer ist der Mercedes-Benz der Baureihe W 123.  2012 waren 8.869 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen unterwegs.
Die beliebtesten Oldtimer

di.

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