Diskussion auf Twitter

Selbstjustiz oder legale Notwehr? Anwohner bremsen Raser mit diesem Trick

Geparktes Auto im Wohnviertel (Symbolbild)
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Schikane auf Rädern: geparktes Auto im Wohnviertel (Symbolbild)

Anwohner in einem Dorf waren genervt von eilig durchfahrenden Pendlern – und erfanden eine besondere Schikane, um sie zu bremsen. Über deren Legalität streitet das Netz.

Berlin – Wer an einer viel befahrenen Durchgangsstraße wohnt oder auch in einem Wohngebiet, das viele Pendler als besonders clevere Abkürzung ins Büro und zurück ausgemacht haben, kennt das Problem: Von frühmorgens bis zum Vormittag und dann wieder ab Nachmittags brausen die Autos durch. Was also tun? Eltern eines hessischen Dorfes haben eine ganz eigene Lösung gefunden, um besonders eilige Pendler zu bremsen: Sie haben zusammengelegt, ein altes, gerade noch fahrtüchtiges Auto gekauft und parken es nun so auf ihrer Straße, dass es zwar legal steht – aber genau dort, wo vorher noch freie Bahn war.

Clever, besonders frech, schon am Rande der Legalität oder darüber? Um diese Frage ist auf Twitter ein reger Streit entbrannt, wie 24auto.de* berichtet. Gerade die rechtliche Frage wird viel diskutiert. Und tatsächlich gab es, wie die Tweet-Erstellerin berichtet, schon 40 Beschwerden beim örtlichen Ordnungsamt. Wahrscheinlich aber vorerst folgenlos: Tatsächlich existiert kein Gesetz, das dauerhaftes Parken grundsätzlich verbietet – außer in verkehrsberuhigten Zonen, wo das Abstellen auf die dafür ausgewiesenen Flächen beschränkt ist.*24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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