Sportwagen-Duell

Porsche knackt AMG-Rekord auf Nordschleife – so cool reagieren die Verlierer

Porsche 911 GT2 RS bei Rekordfahrt auf dem Nürburgring
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Schnellster auf der Nordschleife: der Porsche 911 GT2 RS

Ein Porsche 911 GT2 RS bricht auf dem Nürburgring den Rekord von Mercedes-AMG. Die Schwaben reagieren ganz anders, als es mancher es erwarten würde.

Meuspath (Rheinland-Pfalz) – Was machen Autohersteller auf ihren Social-Media-Kanälen? Sie feiern sich, ihre Autos, zeigen neue Modelle und berichten, sofern sie dort engagiert sind, über Siege im Motorsport. So weit, so erwartbar. Jetzt haben es gleich zwei Konkurrenten, die mit harten Bandagen um die Gunst von Käufern und Öffentlichkeit ebenso wetteifern wie um den Erfolg auf der Rennstrecke, geschafft, sich feiern zu lassen.

Auf der einen Seite: AMG, die Sportmarke von Mercedes. Seit Herbst letzten Jahres hielt ein Mercedes-AMG GT Black Series den Rundenrekord für straßenzugelassene Seriensportwagen auf der Nordschleife des Nürburgrings: 6 Minuten und 48,047 Sekunden für die 20,832 Kilometer der „Grünen Hölle“. Jetzt aber war ein Porsche 911 GT2 RS von Manthey Racing mit 6:43,300 knapp fünf Sekunden schneller.

Und was tut Mercedes-AMG? Sitzt schmollend in der Loser-Ecke? Weit gefehlt: Die Affalterbacher gratulieren auf Facebook: „Faire Konkurrenz hat uns immer inspiriert“, posten sie in englischer Sprache: „Gratulation, Porsche“. Damit zeigen sich die Schwaben als echte Racer und sammeln Tausende Likes ein. Einen klitzekleinen Seitenhieb können sie sich dann aber doch nicht verkneifen: Der Porsche habe ja ein spezielles Performance-Kit benötigt, um den AMG GT Black zu schlagen. Der, wie Porsche nun wiederum antworten könnte, allerdings auch 30 PS mehr hat. Die ganze Geschichte zum Nürbrugring-Rekord des Porsche 911 GT2 RS und der Reaktion von Mercedes-AMG finden Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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