Das Test-Telegramm

Der neue VW Touareg

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Der Grill ist neu, die Länge auch:. Der Touareg misst 4,88 m.

Am23.Junigehtdiedritte Generation des VW Touareg an den Start. Der luxuriöse SUV im Test-Telegramm.

Das VW-Flaggschiff misst jetzt 4,88 Meter, das sind 77 Millimeter mehr. Dafür hat es 106 Kilo abgespeckt. Der jetzt verchromte Kühlergrill ist neu. Innen gibt’s mehr Platz für alle und 113 Liter mehr Kofferraum. Komfortplus: Massagesitze vorne, verstellbare Rückbank. LED-Matrixscheinwerfer mit Dauerfernlicht. Cockpit mit zwei digitalen Displays: Die Zwölfzoll-Instrumentenanzeige vor dem Fahrer verschmilzt mit dem 15-Zoll-großen Infotainment-Touchscreen mit großer Navi-Karte in der Mittelkonsole.

Das kann er

Einstiegsmodell ist ein V6-Turbodiesel mit 286 PS. Im Herbst folgen ein 3-Liter-Benziner mit 340 PS und ein Diesel mit 231 PS. Ein V8-Diesel mit 421 PS ist später geplant. Der Dreizylinder-Diesel sprintet mit der Achtgang-Automatik in 6,1 Sekundenvonnullauf100km/h, Spitze 238 km/h. Normverbrauch: 6,9 Liter. Im Test: 7,7 Liter. Abgasnorm: Euro 6 d-Temp.

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Fahreindruck

Der Zweitonner hat einen neuen Wankausgleich – das lässt ihn leichtfüßig und sehr komfortabel wirken. Beeindruckend: Der Wendekreis von nur 11,20 Metern dank der hinteren optionalen Allradlenkung. Die hilft auch beim Trailer-Assist: Ob mit Boot oder Pferdeanhänger bis 3,5 Tonnen – das Rangieren per Außenspiegelschalter ist im Test kinderleicht.

Praktisch

Der Anhängerkugelhals ist elektrisch ausfahrbar und kann Fahrradträger für vier Radl (vorher drei) tragen. Neu ist die Nachtsichtunterstützung: LED-Matrixscheinwerfer mit je 128 LEDs ermöglichen Dauerfernlicht auch bei Gegenverkehr. Die Infrarotkameras erkennen Menschen und Tiere am Fahrbahnrand, zeigen sie auf Display und warnen per Lichtblitz!

Preis: ab 60.675Euro.

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Darum braucht man ihn – oder nicht

Der Touareg ist zur komfortablen Reiselimousine mutiert. Und endlich ist der Anschluss bei Infotainment- und Assistenzsystemen zu BMW und Co. erfolgt. Leider teuer.

Uwe Fajga

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