Autodiebstahl

Heftig: So schützt ein Elektriker sein Auto vor Dieben - und es ist legal

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Diebe haben nun bei Ray Taylors Van keine Chance mehr.

Autoknacker sind gerissen. Da hilft auch die läppische Alarmanlage nichts mehr. Deshalb hat ein Amerikaner nun seinen Van mit etwas Besonderem ausgestattet.

Nachdem ihm über einen Zeitraum von zwei Jahren immer wieder Werkzeugausrüstung im Wert von etwa 4.500 Euro aus seinem Van gestohlen worden ist, fuhr der Elektriker Ray Taylor aus den USA größere Geschütze auf: Er manipulierte sein Auto so, dass Diebe nun bei einem Einbruchsversuch einen Stromschlag von 1.000 Volt abbekommen, sobald sie den Türgriff berührten.

Mit Stromschlag, Sirene und Warnleuchte gut geschützt

Den Strom zieht Taylor aus einer elektrischen Fliegenklatsche und leitet ihn in eine Metallplatte am hinteren Türgriff. Zusätzlich hat er eine Warnleuchte angebracht, die loslegt, wenn jemand an einem der verschlossenen Türgriffe zieht. Außerdem werden die Diebe noch von einer Sirene, so laut wie ein Jumbo-Jet, gewarnt. All diese Einrichtungen sind durch einen Stromkreis miteinander verbunden.

Der Stromschlag hinterlässt keine bleibenden Schäden, aber er lässt Menschen einen kleinen Sprung machen. Ein Reporter der Zeitung The Sun unterzog die Anlage einem Test. Er sagte: "Als ich an der hinteren Tür zog, summte die Schaltung, Funken flogen und der Strom stieß in meine Hand. Mein Arm zuckte zurück als die Elektrizität durch meinen Ellenbogen und aus meinem kleinen Finger hinaus floss. Der Alarm schmerzte in meinen Ohren. Ich verschwand."

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Alarmanlage ist mit Warnschild legal

"Wenn die Sirene die Möchtegern-Diebe nicht einschüchtert, wird es der Stromschlag tun", erzählte Taylor der Zeitung The Sun. Die West Midlands Police befürwortet diese Art der Alarmanlage nicht, habe ihm aber gesagt, die Anlage sei legal, wenn er ein Warnschild anbringe. Deshalb steht nun "Danger Live Terminals" auf einem gelben Sticker unterhalb des hinteren Türgriffs. "Es hat all meine Probleme gelöst. Jetzt kann ich ruhig schlafen." Der 61-Jährige hat seine Erfindung nun patentieren lassen.

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vro

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