Angebot nicht so lukrativ

Führerschein gegen Busticket: Großstadt will Klimaschutz vorantreiben – doch ob das klappt?

Das Foto zeigt, wie Menschen in einen Bus einsteigen. (Symbolbild)
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In einer norddeutschen Stadt soll der Auto-Verzicht 2022 belohnt werden. (Symbolbild)

In einer norddeutschen Großstadt soll der Auto-Verzicht 2022 mit einem kostenlosen Bus-Abo belohnt werden. Doch das hat nicht nur Vorteile, sondern auch Tücken.

Lübeck – Obwohl im Lockdown weniger Deutsche auf den Straßen unterwegs waren, wollen sie nicht vom eigenen Pkw lassen. Es scheint, als ob sich viele im eigenen Wagen sicherer fühlen als in Bus oder Bahn. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden in der Corona-Pandemie offenbar so gut es geht vermieden, um nicht eine mögliche Ansteckung zu riskieren.

Doch das reicht manchen Städten und Gemeinden hierzulande nicht aus, um den Klimaschutz voranzutreiben. Sie wollen Bürger mit lukrativen Angeboten und Prämien dazu bringen, das Auto sogar ganz abzumelden und zum Beispiel häufiger mit dem Rad zu fahren. Auch die Stadt Lübeck in Schleswig-Holstein hat nun ein Konzept entworfen, mit dem sie eine Wende im Stadtverkehr herbeiführen will. Das Projekt, das 2022 starten soll, ist vorerst bis 2025 angelegt.
Und das lautet ganz simpel: Jeder, der seinen Pkw-Führerschein abgibt, darf künftig kostenlos Bus fahren. 24auto.de enthüllt die komplette Geschichte.*

Das hat seine Vorteile: So wird das Stadtleben ruhiger, die Parkplatzsuche nicht mehr so stressig und obendrein ist es besser für die Umwelt. Doch das Konzept hat auch zwei große Haken, die das Angebot nicht ganz so lukrativ machen. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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