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ADAC: Längere Probezeit für Fahranfänger

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Fahranfänger
Die Führerschein-Probezeit für Fahranfänger sollte nach Ansicht der ADAC von zwei auf drei Jahre verlängert werden. © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Hohe Unfallzahlen unter Fahranfängern drängen Verkehrsminister zu einer Verlängerung der Probezeit. Außerdem bestehen Überlegungen, das begleitende Fahren ab 16 zu ermöglichen.

Bremen - Die Führerschein-Probezeit für Fahranfänger sollte von zwei auf drei Jahre verlängert werden, sagen die Experten des ADAC. Eine solche Reform mache Sinn, denn Fahranfänger haben nach wie vor das höchste Unfallrisiko.

„Eine weiter verbesserte und intensivere Fahranfängerausbildung kann zu deutlich mehr Sicherheit im Straßenverkehr beitragen“, sagt ADAC-Sprecherin Katrin van Randenborgh mit Blick auf Pläne der Verkehrsminister.

In einem gewissen zeitlichen Abstand sollten nach Erhalt der Fahrerlaubnis eine „Feedback-Schleife“ eingeführt werden. „Das können Feedbackfahrten oder Fahrsicherheitstrainings sein. Nach erfolgreicher Teilnahme wäre dann wiederum eine Reduzierung der Probezeit um ein Jahr denkbar“, betonte van Randenborgh. Dafür treffen sich die Verkehrsminister der Länder in einer Videoschalte zu einer Konferenz, bei der die „Reform des Maßnahmensystems für Fahranfänger“ auf der Tagesordnung steht.

Der ADAC unterstützte auch Pläne, das begleitete Fahren bereits ab 16 Jahren zu ermöglichen. Bisher geht das erst ab 17 Jahren. Mit einer Altersherabsetzung könne der Lernzeitraum verdoppelt und das Unfallrisiko der Fahranfänger dank der größeren Fahrpraxis weiter reduziert werden. Zudem warb der Verein dafür, das absolute Alkoholverbot im Straßenverkehr auf Fahrer bis zum 24. Lebensjahr auszudehnen. Der Abschlussbericht der Expertengruppe liegt bereits seit 2019 vor. dpa

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