1. Hersfelder Zeitung
  2. Lokales
  3. Schenklengsfeld-Friedewald

Unabhängig – nicht parteilos

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Manfred Knoch will Bürgermeister in Heringen werden.
Manfred Knoch will Bürgermeister in Heringen werden.

Heringen. Der in Heringen für das Bürgermeisteramt kandidierende Manfred Knoch hat den Vorwurf der Unehrlichkeit im Zusammenhang mit seiner Kandidatur energisch zurückgewiesen. „Ich habe nie behauptet, parteilos zu sein. Ich bin Sozialdemokrat. Und das werde ich auch bleiben, und das ist auch gut so“, heißt es in einer Pressemitteilung. Knoch reagierte damit auf einen Leserbrief von Ursula Wenk (WGH), der Ehefrau des 1. Stadtrats in Heringen. Manfred Wenk in unserer Zeitung.

Knoch machte klar, dass er sich für seine Kandidatur in Heringen ausbedungen habe, nicht als Parteimitglied nominiert zu werden sondern als Bürgerkandidat. Daraus mache er auch keinen Hehl „Heringen braucht jetzt einen erfahrenen, umsichtigen und vor allem versöhnenden Bürgermeister. Einen, der die Menschen wieder zusammenführt und nicht spaltet“, schreibt Knoch. Aus diesem Grunde habe er auf eine SPD-Parteinominierung verzichtet. Er stehe aber zu den grundlegenden Werten der Sozialdemokratie: Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Solidarität sowie Ausgleich und Frieden. „Kurzum: Ich bin überzeugter Sozialdemokrat und bekenne mich als Christ. Und das wird auch so bleiben. Es gibt übrigens Menschen mit sozialdemokratischer Grundgesinnung, die nicht in der SPD sind und Christen, die keiner Kirche angehören“. Knoch stellt klar, dass er nicht parteilos sei und dies auch nie behauptet habe. „Aber ich bin eben auch kein Parteisoldat und kein Funktionär.“ Es gehe vielmehr darum, für welche moralischen und ethischen Werte er stehe und nicht in welche Schublade er hineinpasse.

„Ich stehe ein für Toleranz, Offenheit, Meinungsvielfalt, Verantwortung, Gerechtigkeit, Fairness und Rücksichtnahme. Mir geht es um Solidarität mit den Schwächeren und um das Bemühen, Menschen mit verschiedensten Ideen, Anschauungen und Meinungen an einen Tisch zu bekommen, weil gerade in der Kommunalpolitik nicht die Weltanschauung, schon gar keine Parteibücher sondern vernünftige und tragbare Lösungen zählen“, klärt Knoch.

Heringen brauche eine starke, selbstbewusste und konstruktive Bürgerschaft, die sich verantwortungsbewusst um die Gestaltung der Lebensverhältnisse in der Stadt einsetze. (red)

Auch interessant

Kommentare