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Streusalzgewinnung in Hattorf reaktiviert

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Philippsthal. Am Standort Hattorf des Kaliwerks Werra in Philippsthal ist die seit einigen Jahren eingestellte Produktion von Auftausalz vorübergehend wieder aufgenommen worden, um dem aktuellen Mangel an Streumittel für Straßen und Autobahnen entgegen zu wirken.

Wie K+S-Unternehmenssprecher Ulrich Göbel berichtete, werden in Hattorf zur Zeit täglich zwischen eintausend und zweitausend Tonnen Steinsalz verladen, vorzugsweise für Autobahn- und Straßenmeistereien. Dazu mussten die alte Steinsalzmühle unter Tage reaktiviert und ein Lagerschuppen über Tage geräumt werden.

Für einen Teil der Grubenbelegschaft wurde die eigentlich für diese Zeit geplante Kurzarbeit aufgehoben. Ein Ende dieser Sonderproduktion ist zur Zeit noch nicht in Sicht. Die Streusalzförderung in Hattorf wurde in der zweiten Kalenderwoche aufgenommen, nachdem klar war, dass die regulären Steinsalzwerke der Tochtergesellschaft ESCO in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt die sprunghaft angestiegene Nachfrage nach Auftausalz nicht befriedigen konnten. Im Untertage-Betrieb an der Werra liegt das Steinsalz (Natriumchlorid) zwischen den eigentlichen Kali-Flözen. Abbau und Verarbeitung zu Streusalz hatten eigentlich nicht mehr in die Abläufe der Düngemittel-Produktion gepasst. (z)

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