Neuer Rekord bei Weinlese

In Schenklengsfeld wächst ein feines Tröpfchen

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Arbeit am steilen Hang: Schenklengsfelder Hobby-Winzer lesen die Regent-Trauben des Jahrgangs 2019.

528 Kilogramm Trauben der Sorte Regent ernteten die Schenklengsfelder Weinbergfreunde während der Weinlese auf ihrem Gelände im alten Ortskern nahe dem Lindenplatz.

Das ist die bisher größte Menge seit Beginn des Weinberg-Projekts im Jahr 2012.

Davon wurden gleich an Ort und Stelle 510 Liter Maische abgepresst und anschließend in den Gärkeller abtransportiert. Nach dem Gärprozess und einigen Monaten Ruhezeit werden im kommenden Frühjahr schätzungsweise 550 bis 570 Flaschen Rotwein zu je 0,75 Litern abgefüllt werden können.

Ein Zuckergehalt von knapp 90 Grad Oechsle, der bei der Ernte gemessen wurde, lässt auf einen guten Tropfen hoffen. Die Traubenlese und das Pressen in der Entrappungsmaschine, wo gleichzeitig die Stängel entfernt werden, dauerte knapp drei Stunden. Einschließlich des Caterings für das gemeinsame Mittagessen im Freien nach getaner Arbeit waren zwanzig Frauen und Männer bei sonnigem Herbstwetter im Einsatz.

Die Weinbergfreunde, eine Abteilung des Heimatvereins Landeck, haben den historischen Weinberg in ehrenamtlicher Arbeit innerhalb von sieben Jahren rekultiviert und mit 350 Rebstöcken bepflanzt. Die erste Weinlese fand am 20. Oktober 2013 statt. Inzwischen bauen die Hobbywinzer auch ein Back- und Kelterhaus am Fuß des Weinbergs. Peter Lenz

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