Gemeinde erhöht Zuschuss

Kitas werden nicht zusammengelegt: Schenklengsfelder Spielstunde bleibt erhalten

Seit 1973 im evangelischen Gemeindehaus untergebracht: Die Schenklengsfelder Spielstunde bleibt auch in Zukunft als eigenständiger Kidnergarten bestehen. Die politische Gemeinde erhöht dafür ihren Zuschuss.
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Seit 1973 im evangelischen Gemeindehaus untergebracht: Die Schenklengsfelder Spielstunde bleibt auch in Zukunft als eigenständiger Kidnergarten bestehen. Die politische Gemeinde erhöht dafür ihren Zuschuss.

Die evangelische Kindertagesstätte Spielstunde in Schenklengsfeld soll als eigenständige Kindertagesstätte bestehen bleiben.

Schenklengsfeld – Eine entsprechende Vereinbarung zur Kostenübernahme mit dem Zweckverband „Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder Hersfeld-Rotenburg“ hat die Schenklengsfelder Gemeindevertretung am Donnerstag während ihrer Sitzung in der Großsporthalle einstimmig beschlossen. Der Zweckverband übernimmt damit künftig die Trägerschaft der Spielstunde sowie des evangelischen Kindergartens „Hummelnest“ in Wippershain. Wegen niedriger Anmeldezahlen und rückläufiger kirchlicher Haushaltsmittel war zwischenzeitlich geprüft worden, die Spielstunde in die gemeindliche Kindertagesstätte „Pusteblume“ zu integrieren und diese künftig unter kirchlicher Trägerschaft zu betreiben.

Aufgrund dynamischer Anmeldezahlen sei diese Prüfung jedoch negativ ausgefallen, heißt es in der Beschlussvorlage des Gemeindevorstands: Den 15 in der Spielstunde angemeldeten Kindern stehe nicht mehr ein Faktor von 13, sondern lediglich neun verfügbaren Platzkapazitäten gegenüber – bei Aufnahme von Kindern unter drei Jahren entsprechend weniger. Die Schenklengsfelder Einrichtung soll deshalb bestehen bleiben, um dem Betreuungsbedarf in der Gemeinde gerecht zu werden.

Gemäß der am Donnerstag beschlossenen Vereinbarung mit der Kirche übernimmt die politische Gemeinde für die beiden Kindertagesstätten in Schenklengsfeld und Wippershain im kommenden Jahr 85 Prozent der zuschussfähigen Kosten. Danach steigt der Anteil auf 90 Prozent. Die finanzielle Beteiligung der Kommune am Wippershainer Kindergarten ändert sich damit nicht wesentlich. Für das kommende Jahr hat das Kirchenkreisamt einen gemeindlichen Zuschuss von rund 67 000 Euro berechnet.

Der kommunale Kostenanteil für die Spielstunde steigt dagegen von bislang 15 000 Euro auf 45 000 Euro im kommenden Jahr an. Eine zusätzlich kommunale Kindergartengruppe einzurichten, würde nach den Berechnungen des Gemeindevorstandes allerdings deutlich höhere Fix- und Unterhaltungskosten verursachen – und wäre zudem zeitnah nicht umsetzbar. (Jan-Christoph Eisenberg)

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