Möller schlägt Umzug in bisherigen Ley-Spezialmarkt vor

Rathaus: Schenklengsfelds Bürgermeister stellte Gemeindevertretern neue Pläne vor

Für die Verwaltung: Der Ley Spezialmarkt an der Landecker Straße in Schenklengsfeld zieht sich schlauchförmig auf das Areal. Im Vordergrund besteht er aus einem kombinierten Wohn- und Geschäftshaus. Der sich anschließende Flachbau beherbergt nur Gewerbeflächen. Bürgermeister Carl Christpoph Möller ist an der Anmietung der derzeit kompletten Geschäftsfläche interessiert. Foto: Mario Reymond

Schenklengsfeld. Die Schenklengsfelder Gemeindeverwaltung könnte in den bisherigen Ley-Spezialmarkt an der Landecker Straße einziehen. 

Die unendliche Geschichte um die Sanierung des Rathauses in Schenklengsfeld geht in die nächste Runde.

Während der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstagabend in Oberlengsfeld präsentierte Bürgermeister Carl Christoph Möller Pläne, wonach die Verwaltung in ein bestehendes Gebäude im Ort einziehen könnte. Dabei handelt es sich um den bisherigen Ley-Spezialmarkt an der Landecker Straße in Schenklengsfeld. Der Eigentümer plant mittelfristig sein Geschäft aufzugeben, da es keinen Nachfolger gibt. Im Jahr 2020 könnte bei einer Einigung der Umug der Gemeindeverwaltung erfolgen. Die Immobilie würde von einem Investor hergerichtet und langfristig an die Kommune vermietet.

Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Denn bei einem Auszug aus dem derzeitigen Verwaltungssitz müsste natürlich auch eine Lösung für das alte Rathaus her. Dieses Gebäude ist Eigentum der Gemeinde.

In ihrer Sitzung beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig, einen gemeinsamen Antrag von Bürgerliste und SPD. Danach setzt die Gemeindevertretung die Umsetung des Beschlusses vom 26. April 2017 zur Sanierung des Rathauses bis zum 31. Dezember aus. Der Gemeindevertretung ist bis zum 30. November detailliert darzulegen: 

• Welche Vertragsverhältnisse bestehen bereits zur Rathaussanierung? Welche sind von der Aufhebung des Beschlusses betroffen und wie hoch sind der finanzielle Schaden oder das Risiko?

• Finanzierungslücken und Finanzierungsrisiken der Rathaussanierung

• Aktuelle Scherheitsrisiken an den Arbeitsstellen im Rathus für Mitarbiter der Gemeindeverwaltung und für Besucher

• Inwieweit kann ein barrierefreier Zugang im jetztigen Rathaus ermöglicht oder der jetztige Zustand verbessert werden?

• Alternativen zur Rathaussanierung.

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