242,5 Meter hohe Anlage beantragt

PNE plant weiteres Windrad bei Schenklengsfeld

Blick vom Soisbergturm auf den Windpark Eichberg und Schenklengsfeld: Auf den Flächen vor den bestehenden sieben Anlagen (in der Bildmitte) möchte PNE ein weiteres, deutlich größeres Windrad errichten.
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Blick vom Soisbergturm auf den Windpark Eichberg und Schenklengsfeld: Auf den Flächen vor den bestehenden sieben Anlagen (in der Bildmitte) möchte PNE ein weiteres, deutlich größeres Windrad errichten.

Der Windkraft-Projektierer PNE hat den Bau eines weiteren Windrades in der Gemarkung des Schenk-lengsfelder Ortsteils Wehrshausen beantragt.

Wehrshausen - Das Unternehmen aus dem niedersächsischen Cuxhaven möchte dort eine Anlage vom Typ Siemens SG 6.0-155 mit einer Nennleistung von 6,6 Megawatt, einer Nabenhöhe von 165 Metern, einem Rotordurchmesser von 155 Metern und einer Gesamthöhe von 242,5 Metern errichten. Der Projektierer geht davon aus, dass die Anlage nach entsprechender Genehmigung durch das Regierungspräsidium Kassel im zweiten Quartal des Jahres 2022 in Betrieb genommen werden kann. Bestandteil des Genehmigungsverfahrens ist auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).

Der Bauplatz befindet sich östlich des bestehenden Windparks Eichberg am Fuße des Soisbergs. Die Windpark Eichberg GmbH betreibt dort seit 1998 vier Windräder mit einer Nennleistung von 0,6 Megawatt. Diese Anlagen haben eine Nabenhöhe von 60 Metern. 2005 wurde der Park um drei Windräder mit zwei Megawatt Nennleistung erweitert, bei denen die Rotornabe in 85 Metern Höhe liegt.

Der Projektierer PNE hatte zuletzt auch Veränderungen beim bestehenden Windpark Eichberg geprüft: Im Zuge eines „Repowerings“ sollten nach diesen Überlegungen vier bestehende ältere Anlagen durch effektivere und deutlich größere ausgetauscht werden. Dieses Repowering, bei dem vier bestehende N43-Windnergieanlagen abgebaut und durch drei neue Windräder ersetzt werden sollen, verfolgt PNE laut Unternehmenssprecher Rainer Heinsohn nach wie vor.

Bei der nun beantragten Anlage handelt es sich um ein zusätzliches Windrad, das etwa 380 Meter östlich der bereits bestehenden Windenergieanlagen errichtet werden soll. (jce)

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