Start im Pfarrgarten in Hilmes

Ein neues Kapitel kirchlicher Arbeit: Festgottesdienst im „Kooperationsraum Ost“

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Zeichen der Zusammenarbeit: Die Besucher des Freiluft-Gottesdienstes versuchten, die Konturen eines auf der Wiese aufgemalten Kirchengebäudes nachzustellen. 

Den Beginn eines völlig neuen Kapitels kirchlicher Arbeit feierten die Gemeinden des neu gebildeten „Kooperationsraums Ost“ mit einem Gottesdienst im Pfarrgarten in Hilmes.

Bei sonnigem Wetter waren zahlreiche Gemeindeglieder aus Hilmes, Schenklengsfeld, Wippershain, Ransbach, Ausbach, Gethsemane, Heringen, Heimboldshausen, Philippsthal sowie aus der Christus- und der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde zusammengekommen, um den ersten Gottesdienst miteinander zu feiern. 

Und wie es sich für einen sommerlichen Freiluftgottesdienst gehört, war neben dem Posaunenchor auch ein kleiner Chor dabei, der es übernommen hatte, die stimmliche Grundlage für den Gemeindegesang zu bilden.

Motto: Eine Kirche für alle

„Kuppenrhön und weiße Berge – Kirche für alle“ war nicht nur der Slogan auf dem neuen Logo, das die Besucher auch als Button mit nach Hause nehmen konnten, sondern auch das Motto des Gottesdienstes. Pfarrerin Marie-Theres Eckhardt aus Schenklengsfeld erinnerte daran, dass es keine einfache Aufgabe sei, unterschiedliche Gemeinden mit sehr verschiedenen Traditionen auf einen Nenner zu bringen.

Dennoch sei die gemeinsame Arbeit, die nicht nur Vertretungsregelungen für Pfarrerinnen und Pfarrer im Kooperationsraum umfasse, nicht nur eine Last, sondern auch die Chance zum Zusammenwachsen, zu einer einladenden und offenen Kirche, zu einer „Gemeinschaft der Staunenden“, die neue Wege im Umgang mit den vielfältigen Glaubensschätzen suche.

Symbole aus jeder Gemeinde

Um einander besser kennen zu lernen, hatten die verschiedenen Gemeinden Mitbringsel im Gepäck, die symbolisch für ihre Orte standen: Die gastgebenden Hilmeser hatten eine Miniatur-Nachbildung der sagenumwobenen Glocke „Susanne-Marie“ im Gepäck, von den Schenklengsfelder „Strohhäischern“ kam ein Strohbündel und die Geschichte der Entstehung des Namens. Es gab Ausbacher Rotäpfel, Heringer Salz, das Hugenottenkreuz aus Gethsemane, einen Kranich aus Heimboldshausen und vieles mehr.

Als sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit bildeten die Gottesdienstbesucher als „lebendige Kirche“ die Konturen eines auf der Wiese aufgemalten Kirchengebäudes nach.

Von Ute Janßen

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