Trachtengruppe unterhält prächtig

Dorfabend in Schenklengsfeld: Jeder bekommt sein Fett weg

+
Geschwaetzer oam Melchbock: Werner Henkel, Peter Henkel und Ulrike Stang-Bein hatten bei ihrem Vortrag wieder einmal die Lacher auf ihrer Seite.

Schenklengsfeld. Das Bürgerhaus war zweimal voll, als die 30 Aktiven der Trachten- und Volkstanzgruppe ihren traditionellen Dorfabend veranstalteten.

Schenklengsfeld. Das Bürgerhaus war voll am vergangenen Samstagabend, als die rund 30 Aktiven der Trachten- und Volkstanzgruppe inklusive den Gastbläsern ihr traditionelles Dorffest veranstalteten. Der Chorgesang sei das Steckenpferd des Vereins, verkündeten Ulrike Stang-Bein und Regina Claus-Pankow bei der Begrüßung. Damit hatten sie nicht zu viel versprochen. Während des rund zweieinhalbstündigen Programmes unterhielten die Damen und Herren des TVG das Publikum mit zahlreichen Chorgesängen.

Maßgebend an der Gestaltung des Abends beteiligt war Werner Henkel, der nicht nur die Tanzgruppe leitet, sondern auch traditionsgemäß ein eigenes Mundartgedicht zum Besten gab. Selbstverständlich auf „Laenschelder Platt“ trug er das Lied „Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn“ von Heinz Erhard vor und sorgte damit beim Publikum für großes Gelächter.

Auch zur Unterhaltung der Gäste haben Peter und Werner Henkel sowie Ulrike Stang-Bein mit ihren „Geschwaetzer oam Melchbock“ beigetragen. Mit Nachrichten aus Schenklengsfeld, der Umgebung und aus der ganzen Welt bediente das lustige Trio die Zuhörer. Dabei ließen sie sich über nicht fertig werdende Baustellen aus und auch die Politik bekam ihr Fett weg. Vom Wahlkampf vor der Landtagswahl über die Geschehnisse im Schenklengsfelder Bürgermeisteramt bis zu tagesaktuellen Nachrichten aus der Zeitung, die drei wussten bestens Bescheid.

Für ein Überraschungsstück der TVG-Kapelle hatte sich Leiter Gerald Bock neue Melodien und Texte einfallen lassen. Dabei herausgekommen ist das Stück „Musik ist unser Leben“. Darauf folgte eine Palette von Bergmannsliedern und Tänzen. Melodien, Texte und Tänze gingen nahtlos ineinander über und bildeten einen abwechslungsreichen Auftritt. Am Ende sangen die die Vereinsaktiven gemeinsam mit dem Publikum das „Steigerlied“. Leicht abgewandelt lagen die Liedtexte für die Gäste bereit und gemeinsam sangen sie „das Kali und das Salz“ anstatt „das Silber und das Gold“. (lh)

Fotos vom Dorfabend

Kommentare