Die Welt zu Gast im Bergdorf

Zweites Wiesenkonzert in Wippershain sorgte für Sommerabend-Feeling

Wo das Alphorn schallt: Pfarrer Werner Ewald stimmte das Publikum, das es sich auf der großen Wiese bequem gemacht hatte, mit seinem Alphorn auf das zweite Wippershainer Wiesenkonzert ein.
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Wo das Alphorn schallt: Pfarrer Werner Ewald stimmte das Publikum, das es sich auf der großen Wiese bequem gemacht hatte, mit seinem Alphorn auf das zweite Wippershainer Wiesenkonzert ein.

Ein vielfältiges und buntes Programm und dazu einen spektakulären Sonnenuntergang erlebten die Besucher des zweiten Wiesenkonzertes in Wippershain.

Wippershain – Wippershain ist da, wo eine Hymne aus Südafrika, ein schweizerisches Alphorn und zwei hessische Drehorgeln auf Volkslieder, Schlager, Popmusik und launige Gedichte treffen.

Ein vielfältiges und buntes Programm aus Musik und Texten und dazu einen spektakulären Sonnenuntergang erlebten die Besucherinnen und Besucher des zweiten Wiesenkonzertes, zu dem die Kirchengemeinde Wippershain eingeladen hatten. Gut 200 bestens gelaunte Menschen verteilten sich auf der Wiese und genossen den Sommerabend.

Als Bühnen dienten die beiden Balkone und die Terrasse von Stefan Kempf. Bis es losging und auch zum Ausklang des Konzerts sorgte der „Hessen-Helmut“ aus Oberaula mit seinen Drehorgeln für gute Laune und ein Cocktailstand sorgte für Erfrischungen.

Pfarrer Werner Ewald hatte sich – perfekt passend zum Bergdorf Wippershain – mit seinem Alphorn auf der Wiese platziert und schuf zu Beginn und am Ende einen alpinen Rahmen. Franziska Trostmann, Stefan und Elias Kempf, Rudolf Krahtz sowie Henning und Herbert Janßen brachten sich mit Gesang und Gitarrenmusik zu Gehör.

Rudolf Krahtz, der aus dem südafrikanischen Pretoria stammt und derzeit im Altenzentrum Hospital ein Freiwilligenjahr ableistet, entführte das Publikum gemeinsam mit Herbert Janßen mit dem Lied „Asimbonanga“ in sein Heimatland. Elias Kempf und Franziska Trostmann interpretierten Pop- und Filmmusik - unter anderem „Pocahontas“ von der Band AnnenMayKantereit.

Als Vertreterinnen des Wippershainer Chores „Voices of Joy“ begeisterten Dagmar Erbe-Grünke und Diana Kempf unter anderem mit dem berühmten Strandbikini-Schlager nicht nur ihren Chorleiter Helmut Eidam. Zwischen die Musik platzierten gleich drei Generationen, nämlich Pfarrerin Imke Leipold, ihr Vater Günther Schaub und Jakim Leipold launige Gedichte unter anderem von Heinz Erhardt und Eugen Roth, aber auch Selbstgedichtetes. Dabei blieb auch noch Raum für ein Geburtstagsständchen sowie für die Begrüßung der jüngsten Wippershainerin Anni Höppner, die am Morgen desselben Tages auf die Welt gekommen war. (Ute Janssen)

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