Gemeindevertretung stimmt zu

Mietvertrag mit Awo steht: Tagespflege in Oberlengsfeld ist gesichert

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Umbau kann beginnen: Das ehemalige Wohnhaus auf dem Gelände des Generationenhofs in Oberlengsfeld kann ab sofort saniert werden. Die Arbeiterwohlfahrt Nordhessen hat sich entschieden, dort eine Tagespflege betreiben zu wollen. Dem ausgearbeiteten Mietvertrag stimmte die Gemei ndevertretung am Donnerstagabend zu.

Oberlengsfeld - Mit der Arbeiterwohlfahrt Nordhessen hat die Gemeinde Schenklengsfeld einen Betreiber für die Tagespflege im Generationenhof Oberlengsfeld gefunden. 

Die Tagespflege im Schenklengsfelder Ortsteil Oberlengsfeld nimmt langsam aber sicher Gestalt an. Nachdem sich eine Absichtserklärung mit einem künftigen Betreiber schon einmal zerschlagen hatte, hat die Gemeinde mittlerweile mit der Arbeiterwohlfahrt Nordhessen einen neun Anbieter gefunden, der das Projekt nun mit Leben erfüllen möchte.

Während der Sitzung der Schenklengsfelder Gemeindevertretung am Donnerstagabend im Dorfheim von Dinkelrode stellte Herbert Leidenfrost, stellvertretender Geschäftsführer der Awo Nordhessen aus Kassel, das geplante Projekt Tagespflege seines Hauses vor.

Demnach möchte die Awo am 31. Mai 2020 mit 23 Betreuungsplätzen in der Tagespflege auf dem Oberlengsfelder Generationenhof loslegen. 2,5 neue Arbeitsstellen würden dabei geschaffen. Drei Mitarbeiter wären laut Leidenfrost immer vor Ort, um die Tagesaktivitäten der Senioren zu betreuen und zu koordinieren. Das Angebot würde von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 17 Uhr bestehen.

Doch bis es so weit ist, muss das von der Gemeinde Schenklengsfeld im Jahre 2015 erworbene Wohnhaus auf die Anforderungen der Awo zugeschnitten umgebaut und saniert werden. Das dürfte problemlos funktionieren, da – wie es Leidenfrost betonte – die Verantwortlichen bereits hervorragende Vorarbeit geleistet hätten. „Die vorhandenen Pläne können eins zu eins umgesetzt werden. Das ist wie ein gemachtes Nest, in das wir uns gerne reinsetzen möchten.“ Nach so vielen lobenden Worten fiel es den Gemeindevertretern ganz offensichtlich nicht schwer, den ausgearbeiteten Mietvertrag für die Tagespflege einstimmig zu verabschieden.

Bürgermeister Carl Christoph Möller wies die Parlamentarier noch darauf hin, dass die Awo das Dachgeschoss des Gebäudes nicht benötige. Dort könnte dann der Schenklengsfelder Jugendtreff eingerichtet werden, der derzeit noch im alten Kino an der Hersfelder Straße beheimatet ist. Das wäre aus Sicht des Bürgermeisters eine logische Entscheidung, um dem Ziel des generationenübergreifenden Angebots noch einen weiteren Schritt näher zu kommen. rey

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