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Schwerer Unfall auf A4 - Rettungswagen bleibt im Stau stecken

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Von: Florian Dörr, Yuliya Krannich

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Nach dem Unfall auf der A4 bei Friedewald (Kreis Hersfeld-Rotenburg) bleibt ein Wohnmobil auf der Seite liegen.
Nach dem Unfall auf der A4 bei Friedewald (Kreis Hersfeld-Rotenburg) bleibt ein Wohnmobil auf der Seite liegen. © TVnews-Hessen

Ein Unfall am Freitagabend den Verkehr auf der A4 lahm. Es gibt Verletzte. Doch in der Rettungsgasse kommt es zu Problemen.

Friedewald - Schwerer Unfall am Freitagabend (22. Juli) auf der A4 nahe Friedewald (Kreis Hersfeld-Rotenburg): Gegen 22.30 Uhr war hier in Fahrtrichtung Westen in einem Baustellenbereich in Höhe Sorga an der Brücke über die B62 ein Wohnmobil umgekippt. Zwei Menschen wurden verletzt, wie die Reporter von TVnews-Hessen berichten.

Wie kam es zu dem Unfall auf der A4 nahe Friedewald? Nach bisherigen Informationen überholte der Fahrer eines Wohnmobils einen Lkw, der im Baustellenbereich auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Unmittelbar hinter der Brücke wollte der Fahrer wieder zurück auf die rechte Spur fahren, scherte aber zu früh ein und wurde dabei vom Lastwagen gerammt. Im weiteren Verlauf verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Wohnmobil. Das Fahrzeug schleuderte, kippte dabei auf die Fahrerseite, rutschte über die Fahrbahn und kam quer auf beiden Fahrstreifen liegend vor dem Lastzug zum Stillstand.

Unfall auf A4 bei Friedewald (Hersfeld-Rotenburg): Vollsperrung am Freitagabend

Ersthelfer zogen dem Fahrer und seine Beifahrerin auf der A4 im Kreis Hersfeld-Rotenburg aus dem Fahrzeugwrack und betreuten sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, wie die Reporter von TVnews-Hessen berichten. Fahrer und Beifahrerin wurden bei dem Unfall verletzt und mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Zwei Hunde befanden sich ebenfalls im Unfall-Wohnmobil. Sie blieben unverletzt und wurden zunächst an ein Tierheim übergeben.

A4: Vollsperrung bei Friedewald - Rettungswagen kommt nicht weiter

Nach dem Unfall nahe Friedewald musste die A4 für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden.

Es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge, in dem auch ein Rettungswagen, der zur Unfallstelle fahren sollte, stecken blieb. Nachdem die Rettungswagen die Unfallstelle verlassen hatten, wurde der Verkehr über die Behelfsabfahrt Sorga abgeleitet. (fd/yk)

Ebenfalls im Kreis Hersfeld-Rotenburg kam es vor wenigen Wochen zu einem Unfall. Ein Pkw war unter einen Laster geraten.

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