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Weg frei für Neuansiedlung von ACO Haustechnik

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Von: Thomas Landsiedel

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Übergabe der Ernennungsurkunde zum Beamten auf Zeit an den stellvertretenden Wehrführer Friedewald/Lautenhausen Oliver Oehling (Bildmitte). Rechts im Bild 1. Beigeordneter Bernd Stahl, links im Bild der stellvertretende GBI Heiko Bierschenk.
Übergabe der Ernennungsurkunde zum Beamten auf Zeit an den stellvertretenden Wehrführer Friedewald/Lautenhausen Oliver Oehling (Bildmitte). Rechts im Bild 1. Beigeordneter Bernd Stahl, links im Bild der stellvertretende GBI Heiko Bierschenk. © Thomas Landsiedel

Die Friedewalder Gemeindevertreter haben in ihrer Sitzung am Mittwochabend den Weg frei für die Ansiedlung der ACO Haustechnik gemacht.

Friedewald - Mit der 14. Änderung des Flächennutzungsplanes für das „Gewerbe- und Industriegebiet West“ sowie dem dazugehörigen Entwurf des Bebauungsplans machten die Friedewalder Gemeindevertreter während ihrer Sitzung am Mittwochabend den Weg frei für die Erweiterung des Gewerbegebiets und damit die Ansiedlung von ACO Haustechnik. Die Friedewalder Gemeindevertreter votierten einstimmig für die entsprechenden Beschlussvorlagen, nachdem sich bereits im Vorfeld der Haupt- und Finanzausschuss – ebenfalls einstimmig – dafür ausgesprochen hatte. Wilfried Möller (OL) bezeichnete dies als „richtigen Schritt in die richtige Richtung“ und betonte „wir als Gemeindevertreter haben unsere Hausaufgaben gemacht“. Auch Bernd Iffland (SPD) sprach von einem „großen Schritt für Friedewald“. Bevor endgültig Baurecht geschaffen wird, müssen allerdings beide Entwürfe erneut öffentlich ausgelegt werden; auch Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange sind wieder zu beteiligen.

Weiterhin wurde der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses des Wasserbeschaffungsverbandes „Ostteil Kreis Hersfeld-Rotenburg“ für das Geschäftsjahr 2019 ebenfalls einstimmig beschlossen. Unterm Strich bleibt jedoch festzuhalten, dass die bestehenden Rücklagen weiter abgeschmolzen werden. Dietmar Thoms (SPD), der die Gemeinde in der Verbandsversammlung vertritt, merkte dazu an, dass der Verband es sich zum Ziel gesetzt habe, trotz zahlreicher notwendiger Investitionen die Wassergebühren für den Bürger so günstig wie möglich zu halten.

Aus dem Rathaus vermeldete der 1. Beigeordnete Bernd Stahl unter anderem, dass die vakanten Stellen in Bürgerbüro und der Kämmerei zum 1. April bzw. 1. Juni neu besetzt werden. Bis dahin warb Stahl um Verständnis dafür, dass zur Zeit nicht jeder Sonderwunsch zeitnah erfüllt werden könne. Notwendige Angelegenheiten hingegen würden priorisiert und schnellstmöglich abgearbeitet.

Auch die Personalsituation in der Kindertagesstätte habe sich inzwischen entspannt, da es der Gemeinde trotz schwieriger Rahmenbedingungen gelungen sei, drei neue Erzieherinnen zu gewinnen. Nach Gesprächen mit dem Vorstand der Raiffeisenbank Werratal-Landeck wurde erreicht, dass der Kontoauszugsdrucker in der Friedewalder Filiale bis 2026 erhalten bleibt. Die Gemeinde beteiligt sich mit monatlich 30 bis 40 Euro an den Kosten.

Als große Herausforderung für den zukünftigen Bürgermeister bezeichnete es Stahl, die Probleme mit „unseren anfälligen Trinkwasserleitungen“, insbesondere die zahlreichen Leckagen, in den Griff zu bekommen. Dies sei Grundvoraussetzung, um vor dem Hintergrund zunehmender Trockenperioden auch zukünftig eine bezahlbare Trinkwasserversorgung sicherstellen zu können.

Zu Beginn der Sitzung überreichten der 1. Beigeordnete und die Vorsitzende der Gemeindevertretung dem neu gewählten stellvertretenden Wehrführer der Wehren Friedewald/Lautenhausen, Oliver Oehling, die Ernennungsurkunde zum Beamten auf Zeit. (tl)

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