Mit Schnaps und Braten: Richtfest bei GVS in Friedewald

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Halten den Richtkranz in den Händen: Klaus Agsteiner (GVS-Vorstand), Joachim Homberger (GVS-Vorstand), Ronny Sasse (Generalunternehmer), Bürgermeister Dirk Noll, Matthias Ikas (Geschäftsführer GVS-Immobilien GmbH), Christian Reichel (GVS-Bauausschuss) und Michael Keppel (GVS-Bauausschuss, von links.

Friedewald. Der Himmel war blau und die Stimmung goldig beim Richtfest des Reinigungs- und Pflegemittelhändlers GVS. Mit dem Neubau des Zentrallagers verlegt die GVS als genossenschaftliche Handelsgruppe ihren Hauptsitz aus Heidenheim in Baden-Württemberg ins Gewerbegebiet Friedewald.

Die beiden GVS-Vorstände Klaus Agsteiner und Joachim Homberger, Matthias Ikas (Geschäftsführer der GVS-Immobilien GmbH), Mitglieder der GVS-Group, Gesellschafter sowie Mitarbeiter der GVS-Zentrale kamen zum Richtfest. Ronny Sasse, Generalunternehmer der Sasse Baukonzepte GmbH & Co KG, befestigte mit Matthias Ikas den Richtkranz unter der Hallendecke und sprach den langen Richtspruch: „Was man sät, das wird man ernten …… Geweiht sei dieser Bau zur Stunde.“ Dann gab es den obligatorischen Schnaps, die leeren Gläser zerschellten an einer Betonsäule.

Falterleben gerettet

Matthias Ikas ließ in seiner Ansprache die Bauphase Revue passieren. „Herzstück der neuen Verwaltung wird der Schulungsbereich sein.“ Sein Dank galt auch Bürgermeister Dirk Noll, „der immer bemüht ist, neues Gewerbe in Friedewald anzusiedeln.“ Noll erzählte launig die Anekdote vom Schmetterling „Maculinea nausithous“, dem dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling, der bei der Bauantragsstellung das Leben etwas erschwert habe. Letztlich habe man zahlreiche Falterleben gerettet.

GVS feiert Richtfest in Friedewald

Ein 40-Kilogramm-Spanferkel, Spießbraten, Putenrollbraten, Freibier und Glühwein servierte der Catering-Service von Günter Scheer, unterstützt von Grillmeister Otto Becker.

Das 30 000 Quadratmeter große Grundstück hatte die GVS von der Hessischen Landgesellschaft gekauft. In umweltbewusster Bauweise entstanden ein Hallenkomplex mit 4000 Quadratmetern und die neue Verwaltung mit rund 800 Quadratmetern Grundfläche auf zwei Etagen. Energieeffizient versorgt wird das Gebäude über Fotovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen.

30 bis 35 Arbeitsplätze

30 bis 35 Arbeitsplätze sollen im Verwaltungstrakt entstehen. Ikas: „Aktuell sind es 21, davon bis auf zwei alle aus dieser Region.“ Für Friedewald habe sich das Unternehmen wegen der verkehrsgünstigen Lage, der kooperativen Haltung der Gemeinde, der räumlichen Kapazitäten sowie des gewerblichen Umfeldes mit Spedition und Paketdienst entschieden. „Und um hier Eigentum zu schaffen.“

Zur 1976 gegründeten Handelsgruppe GVS gehören 18 überwiegend inhabergeführte Betriebe an 26 deutschen Standorten sowie drei Kooperationspartner in Österreich und der Schweiz, die GVS künftig von Friedewald mit 60 000 Artikeln vom Reinigungsmittel bis zum Putzroboter beliefert. Der Verwaltungstrakt soll auch Tagungsstandort für die Gremien der Gruppe und Schulungszentrum für die GVS-Akademie werden. Die Fertigstellung des Neubaus erfolgt bis Ende 2017. Anfang 2018 wird die Geschäftstätigkeit vom neuen Sitz aus aufgenommen.

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