Investor steht vor der Tür

Friedewald wächst in allen Bereichen: Kita muss erweitert werden

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Friedwald boomt. Ein Grund dafür ist das Gewerbegebiet an der A4. 

Friedewald. Die Dreienberggemeinde Friedewald boomt: Deshalb muss ein Anbau für die erst 2011 gebaute Kinderkrippe her. Ein weiterer Investor steht offenbar auch vor der Tür. 

 „Seid fruchtbar und mehret Euch“, heißt es schon im 1. Buch Mose. In der Dreienberggemeinde Friedewald scheinen sich in den vergangenen Jahren viele an dieses Bibelwort erinnert haben, denn die 2011 gebaute Kindertagesstätte ist schon zu klein. Und Bürgermeister Dirk Noll geht von weiterem Bedarf in den kommenden Jahren aus. „Ich weiß nicht, warum 2011 so klein gebaut wurde. Eigentlich müssten wir schon heute einen kompletten Neubau umsetzen. Wir behelfen uns jetzt aber erst einmal mit dem Anbau einer weiteren Krippengruppe und von zwei neuen Schlafräumen“, teilt er mit.

In ihrer Sitzung am Mittwoch haben die Gemeindevertreter einstimmig den Grundsatzbeschluss für die Erweiterung gefasst. 400.000 Euro soll der Anbau kosten. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat einen Zuschuss über 160.000 Euro in Aussicht gestellt.

Offensichtlich sinnvoll eingesetztes Geld, denn zurzeit werden in der Einrichtung „Schlosszwerge“ 90 Kinder betreut. Im kommenden Jahr sind es dann schon 97.

Und sollte die geplante Ansiedlung eines Großinvestors gelingen, der im Jahr 2020 nunmehr auf einer Fläche von 20 Hektar seine Deutschlandfiliale in Friedewald errichten möchte und mehrere Hundert Arbeitsplätze zu besetzen hat, werden auch weitere Kinder vor der Tür der Kindertagesstätte stehen und auf Einlass warten.

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