Jahreshauptversammlung 

Friedewalder Feuerwehren: Immer mehr technische Hilfe

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Friedewald – Die deutlich gestiegene Anzahl technischer Hilfeleistungen der Friedewalder Feuerwehren gegenüber Brandeinsätzen war ein Themen während der Jahreshauptversammlung.

In seiner Statistik des Jahres 2018 zählte er 30 Hilfeleistungen auf, bei denen hauptsächlich Ölspuren abgebunden werden mussten. Ganz besonders erwähnte Scheer einen mit Speiseöl gefüllten Tanklastzug, der bei offensichtlich zu schneller Fahrt durch den Kreisel umkippte und dann aufwendig geborgen werden musste.

Aber auch zu mehreren Unfällen sowie Unwettereinsätzen rückte die Feuerwehr der Dreienberg-Gemeinde aus. Welcher psychischen Belastung Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen allgemein ausgesetzt sind, verdeutlicht zudem ein Zimmerbrand mit einer toten Person, die allerdings bereits vor Ausbruch des Feuers gestorben war.

Zum Alarmsystem verwies Günter Scheer auf die gemeinsame Benachrichtigung aller Gemeindefeuerwehren, damit die notwendige Einsatzstärke erreicht werden kann, Dieses Konzept habe sich bisher bewährt und gewährleiste durch das neue TSF-W der Motzfelder Wehr immerhin 3000 Liter Wasser an der Einsatzstelle. Beim Thema Übungen lobte der Gemeindebrandinspektor ausdrücklich die Hillartshäuser Feuerwehrleute und zählte deren Beteiligung mit 70 Prozent sowie bei der Ausbildung sogar mit 90 Prozent auf.

Zu den Vorhaben des laufenden Jahres kündigte Günter Scheer neben den obligatorischen Terminen auch die Beschaffung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeugs (MTF) sowie den passenden Stellplatz dafür an.

Für den Feuerwehrnachwuchs zählte deren Jugendwart Sven Reinmüller eine ganze Liste von Tätigkeiten auf. Darunter erwähnte er neben feuerwehrtechnischen Übungen, Wettkämpfen und Informationen auch den Besuch der Frankfurter Flughafenfeuerwehr.

Selbst für die jüngsten Feuerwehrleute, in Friedewald „Löschgänse“ genannt, konnte deren Betreuer Christian Helm immerhin 23 Übungsdienste auflisten. Zudem hatten Ausflüge einen zusätzlichen Erlebniswert.

Die Steigerung der bereits erwähnten technischen Hilfeleistungen bestätigte dann auch Bürgermeister Dirk Noll in seinen Grußworten und versprach diesbezüglich Investitionen der Gemeinde in die entsprechende Ausrüstung. Bezirksbrandmeister Karsten Kunz indes sah bei einer Anzahl von 45 ausgebildeten zu 20 einsatzbereiten Atemschutzgeräteträger noch Luft nach oben. Mit der symbolischen Übergabe des Schlüssels für den neuen Einsatzleitwagen (Elw) von Bürgermeister Noll an Gemeindebrandinspektor Scheer endete die Versammlung. (ha)

Beförderungen

Zur Feuerwehranwärterin: Lena Fischer und Alexandra Langenbach; zur Feuerwehrfrau: Nicole Sauer; zum Feuerwehrmann: Christian Helm, Niklas Pfromm und Jan Thielbeer; zum Oberfeuerwehrmann: Andreas Deisenroth, Michael Jäger, Lukas Herbst und Jan Meyer; zum Hauptfeuerwehrmann: Maurice Badel, Jan Schütrumpf und Philip Rimbach; zum Oberlöschmeister: Henrik Fey; zum Hauptlöschmeister: Mathias Kehr.

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