Florale Inspirationen unter Corona-Bedingungen in Friedewald

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Hingeschaut: Erwin und Sabine Reith aus Hünfeld begutachten den großen roten Staudenhibiskus aus Kanada beim Friedewalder Gartenmarkt.

Friedewald – In Corona-Zeiten mussten die Besucher des Gartenmarkts im Einbahnstraßenfußverkehr über das Geländeflanieren. Quasi im Gänsemarsch.

Das stilvoll gestaltete Gelände rund um die Wasserburg bot den Besuchern wieder ein einzigartiges Ambiente mit floralen Inspirationen. Einiges war anders beim Gartenmarkt als in der Vergangenheit beim Gartenfest. So gab es weder Führungen, noch Vorträge, Kinderbelustigung oder Musik. Auch das Museum und die Wasserburgruine waren für die Besucher geschlossen.

„Wir nehmen es so, wie es ist und müssen mit den Bedingungen klar kommen. An allen drei Tagen hatten wir rund 5000 Besucher. Das sind weniger als in den Vorjahren, aber insgesamt ist es zufriedenstellend“, sagt André König, Geschäftsführer des Veranstaltungsunternehmens Arcos. „Unsere Planungen laufen momentan auf Sicht, aber der Qualität der Aussteller und der Pflanzenvielfalt tut dies keinen Abbruch im Vergleich zu früheren Jahren.“

Rund 90 Aussteller aus ganz Deutschland boten ihre Produkte an. Die wichtigsten Inspirationen gab es im Pflanzenbereich. Eine Vielfalt an Blumen und Pflanzen, Brunnen, Gartenmöbel, Whirlpools, kreative Dekoartikel, und Gartenwerkzeuge warteten auf ihre neuen Besitzer. Besucher, die größere Einkäufe tätigten, konnten diese in extra dafür eingerichteten Depots lagern und später mit dem Auto abholen. Gastgeber war wieder das Göbels Schlosshotel „Prinz von Hessen“, dessen Küche auf dem Schlossplatz Würstchen, Steaks und Getränke verkaufte. Auch Gartenmarkt macht hungrig und durstig. An der Festscheune gab es Kaffee und Kuchen.

André König denkt darüber nach, wie es ihm gelingen kann, den geplanten Weihnachtsmarkt am vierten Adventwochenende an gleicher Stelle zu retten. „Das ist natürlich immer abhängig von der Pandemie-Situation“, sagt er. Im nächsten Jahr will König auf jeden Fall das Gartenfest wieder veranstalten. „Das wäre dann das Zehnte, was es eigentlich in diesem Jahr gewesen wäre.“

Höchstens 1000 Gartenmarktbesucher durften nach ihrer Registrierung gleichzeitig auf dem Gelände unterwegs sein und erhielten am Eingang für den Rundgang einen Wegweiser. Rund um die Wasserburgruine wurde auch ein Einbahnstraßensystem zu ausgewiesenen Parkplätzen eingerichtet. Bedanken möchte sich André König besonders bei den Feuerwehrvereinen, „die das alles super managten.“

Positiv sieht André König in der gegenwärtigen Situation dies: „Wir denken darüber nach, das Rundgang- und Parksystem nach Corona so beizubehalten. Das hat sich sehr bewährt, weil das Depot und der Parkplatz jetzt direkt am Gelände sind.“

Farbenfroher Gartenmarkt in Friedewald

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