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Bereitschaftsdienst neu aufgestellt

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Heringen/Wildeck. Einen gemeinsamen Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte wird es ab dem 1. Februar für das Gebiet der Stadt Heringen und der Gemeinde Wildeck geben. Das meldet das Hausarztzentrum Heringen.

Die Neuordnung des Bereitschaftsdienstes, der die Behandlung von Patienten außerhalb der regulären Sprechstunden und an den Wochenenden sicherstellt, war wegen personeller Veränderungen in der Gemeinde Wildeck notwendig geworden.

Dort klinkt sich die Ärztin Ute Schreiner in Hönebach aus gesundheitlichen Gründen aus dem Bereitschaftsdienst aus, demnächst wird auch Dr. Lothar Leugering in Obersuhl aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die beiden verbleibenden Obersuhler Ärzte hätten allein keinen Dienst nach Feierabend und an den Wochenende aufrecht erhalten können. Eine Lösung im Sinne der Patienten wurde deshalb im Gespräch mit den Heringer Kollegen gesucht und gefunden. In Heringen beteiligen sich einschließlich des Teams im Hausarztzentrum acht Mediziner am Bereitschaftsdienst.

Fahrt nach Hersfeld ersparen

Die Ärztinnen und Ärzte in Heringen und Wildeck wollen durch ihre Inittiative vermeiden, dass Patienten aus ihrer Region außerhalb der üblichen Praxiszeiten zur Notdienstzentrale nach Bad Hersfeld fahren müssen.

Solche zentralen Regelungen, wie sie von den kassenärztlichen Vereinigungen und den Krankenkassen gefördert würden, gebe es bereits im Wartburgkreis und im Kreis Fulda, heißt es in der Pressemitteilung. In der Region Heringen/Wildeck lebten aber viele alleinstehende alte Menschen, denen man weite Wege zum Bereitschaftsarzt ersparen wolle. (red)

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