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Tödlicher Lkw-Unfall auf der A4: Mann stirbt noch an der Unfallstelle

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Von: Luisa Weckesser

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Der Fahrer des Klein-Lkw wurde in seinem Fahrzeug schwerst eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Zurzeit laufen die Rettungs- und Bergungsarbeit
Der Fahrer des Klein-Lkw wurde in seinem Fahrzeug schwerst eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Zurzeit laufen die Rettungs- und Bergungsarbeiten. © Yuliya Krannich/TVnews-Hessen

Auf der A4 ereignet sich am Mittwoch (15.12.21) ein schwerer Lkw-Unfall. Ein Fahrer wird in seinem Fahrzeug eingeklemmt und stirbt. Ein Überblick.

Wildeck/Friedewald – Zu einem tödlichen Auffahrunfall kam es am Mittwochabend (15.12.2021) gegen 18 Uhr auf der A4 zwischen Hönebach und Friedewald in Höhe der Abfahrt Friedewald in Fahrtrichtung Kirchheimer Dreieck.

Der Fahrer eines mit leeren Paletten beladenen Sattelzuges fuhr nach eigenen Angaben auf ein Stauende zu. Er schaltete den Warnblinker an, reduzierte die Geschwindigkeit bis zum völligen Stillstand und zog die Feststellbremse an. In diesem Moment spürte er einen heftigen Einschlag. Zusammen mit einem Trucker-Kollegen, der ebenfalls am Stauende stand, ging er zum Heck seines Aufliegers.

Tödlicher Lkw-Unfall auf der A4: Autobahn voll gesperrt

Ein Kleinlaster war so heftig und vermutlich fast ungebremst in das Heck gekracht, dass die Fahrgastzelle völlig zusammengequetscht war. Ein Zugang zum schwerst eingeklemmten Fahrer war nicht möglich und ein Notarzt, der mit dem Rettungsdienst und der Feuerwehr zur Unfallstelle alarmiert war, konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Von der Feuerwehr aus Bad Hersfeld wurde die Unfallstelle abgesichert und der direkte Unfallbereich vor Schaulustigen geschützt.

Von der Autobahnpolizei wurde für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten eine Vollsperrung eingerichtet. Der Verkehr wurde ab Hönebach abgeleitet und in Richtung Bad Hersfeld umgeleitet. Es bildete sich auf der A4 ein Stau von mehreren Kilometern. Die Autofahrer zwischen Hönebach und Friedewald mussten bis 22.30 Uhr im Stau ausharren. Probleme gab es auch mit der Rettungsgasse. Wie Polizei und Feuerwehr mitteilten, gab es auf der Anfahrt erhebliche Probleme, weil viele Autofahrer immer noch nicht in der Lage sind, eine vorgeschriebene Rettungsgasse zu bilden. Dadurch wurde die Anfahrt zur Unfallstelle erheblich verzögert. Für die Unfallrekonstruktion wurde ein Gutachter zur Unfallstelle bestellt. (yk)

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