Die Freibad-Saison in der Region war eher durchwachsen

Zu wenig heiße Tage: Badegäste blieben fern

Hersfeld-Rotenburg. Auf eine maue Saison blicken die Freibad-Betreiber in der Region zurück. Schon im vergangenen Jahr hatte der späte Sommer für überwiegend rückläufige Besucherzahlen gesorgt, jetzt sind es in den meisten Bädern noch mal weniger geworden.

Hauptgrund seien wohl die wenigen heißen Tage am Stück gewesen, vermutet ein Großteil der Befragten. Während den regelmäßigen Schwimmern auch etwas Regen nichts ausmache, fange für Familien das Schwimmbadwetter zudem erst bei 30 Grad an, hat Kay Thimet beobachtet, der die Freibäder in Philippsthal, Kirchheim, Schenklengsfeld und Nentershausen betreibt. In Bad Hersfeld ist Thimet für die städtische Bädergesellschaft mit der Betriebsführung betraut. Nach einem guten Start sei die Saison am Ende eher unterdurchschnittlich verlaufen, berichtet er. In der Kreisstadt wurden rund 55 000 Besucher gezählt – etwa 3000 weniger als 2016.

Erneut knapp 30 000 Besucher seien es im Biberbad in Bebra gewesen. Von einer sehr durchwachsenen Saison spricht Gerald Mock, stellvertretender Betriebsleiter. Allerdings seien die Besucherzahlen mit Blick auf die Gesamtkosten nicht ausschlaggebend. Diese Einnahmen machten nur einen geringen Teil aus. „Dass die Bäder für die Kommunen ein Zuschussgeschäft sind, ist bekannt und das ist überall so“, sagt Mock. Dem kann Jan Reichardt vom Heringer Fritz-Kunze-Bad nur beipflichten. 26 400 Besucher (2016: circa 29 000) wurden dort registriert, mit der Besonderheit, dass auch das Hallenbad genutzt werden kann. „Das ist unser großer Vorteil.“

Im Rotenburger Waldschwimmbad ist die Zahl der Gäste ebenfalls erneut gesunken, und zwar um etwas mehr als 5600 auf exakt 22 733.

Im Wald-Bad Oberaula seien die Besucherzahlen und Einnahmen deutlich unter den Erwartungen und Ergebnissen des Vorjahres geblieben. Rund 26 000 Gäste besuchten den Eiterfelder Badepark. 

Quelle: HNA

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