Polizei wollte Hilfe leisten

Wohnwagen zwischen Breitenbach und Blankenheim ausgebrannt

Bebra. Auf der Landstraße zwischen Breitenbach und Blankenheim ist ein Wohnwagen komplett ausgebrannt.

Am Dienstagvormittag war ein Autofahrer mit seinem Wohnanhänger zunächst auf der B 27 zwischen Ludwigsau und Bebra unterwegs, als ihm an einem Rad des Wohnanhängers die Luft ausging. Eine herbeigerufene Streife der Polizeistation Rotenburg bot dem Autofahrer an, einen Abschleppdienst zu rufen, da das Fahrzeuggespann den Verkehr behinderte. 

Trotz aller Belehrungen wollte der Autofahrer aber aus eigener Kraft die Bundesstraße in Blankenheim verlassen und selbst für einen Reifenwechsel zu sorgen. Da die Streife zu einem Notruf gerufen wurde, verließ sie die B27, wurde jedoch kurze Zeit später wieder nach Blankenheim gerufen. 

Nur noch ein Gerippe: Zwischen Breitenbach und Blankenheim ist ein Wohnwagen abgebrannt.

Was war passiert? Der Autofahrer war nach dem Abrücken der Streife zwar in Blankenheim abgefahren, hatte dort aber nicht das Rad gewechselt, sondern war mit dem „platten“ Reifen auf der Felge weiter gefahren. Aufgrund der Geschwindigkeit kam es zu massivem Funkenflug, der den Wohnanhänger in Brand setzte. Der junge Autofahrer schaffte es gerade noch, den Anhänger abzukoppeln, als er auch schon in voller Ausdehnung brannte. 

Die Feuerwehren aus Breitenbach und Blankenheim rückten zur Einsatzstelle aus , konnten ein völliges Abbrennen des Anhängers aber nicht verhindern. Gefährlich war bei den Löscharbeiten auch, das sich drei Gasflaschen im Anhänger befanden, die unter hohen Sicherheitsvorkehrungen gekühlt werden mussten.

An der Einsatzstelle wurde die Kreisstraße halbseitig gesperrt, da der Fahrbahnbelag in Mitleidenschaft gezogen worden war. Über die Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden. Aber so viel ist sicher: der Fahrer hat Lehrgeld bezahlt, denn ein Radwechsel wäre erheblich billiger gewesen. (yk)

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