Winterdienst ist startklar: 7600 Tonnen Salz für den Kreis Hersfeld-Rotenburg

Winterdienst im Kreis Hersfeld-Rotenburg, Straßenmeisterei Bad Hersfeld, von links Thomas Hoppe, Leiter SM Bad Hersfeld, Peter Wöbbeking, Regionalbevollmächtigter Hessen Mobil.

Hersfeld-Rotenburg. Bisher hat es nur einen kleineren Winterdienst-Einsatz wegen Reifglätte im Kreis Hersfeld-Rotenburg gegeben, doch  Hessen Mobil ist auf Großeinsätze wegen Eis und Schnee vorbereitet.

Das versichtert der Regionalbevollmächtigte Peter Wöbbeking. „Unser Winterdienstplan, der das Grundgerüst bildet und die Arbeitskräfte entsprechend einteilt, gilt von Anfang November bis Anfang April“, erklärt Wöbbeking. „Wir sind aber natürlich flexibel, wenn es notwendig ist.“ Die ersten Einsätze würden in der Regel jedes Jahr am Eisenberg und am Rimberg gefahren.

Insgesamt sind für den Kreis zurzeit 7600 Tonnen Streusalz eingelagert – 2800 Tonnen in Bad Hersfeld, 2100 Tonnen in Rotenburg und 2700 Tonnen in Hönebach. Bestellt wird das Salz schon im Sommer. „Dann ist es günstiger“, so Wöbbeking. Nachbestellt und nachgeliefert wird dann je nach Bedarf. Knapp geworden sei es zuletzt vor fünf Jahren, als auch die Kommunen kein Salz mehr vorrätig hatten. Gestreut wird vorwiegend mit Lauge gemischtes Feuchtsalz, das besser liegen bleibe.

340 Kilometer Straße

340 Kilometer Straße betreut die Straßenmeisterei in Bad Hersfeld, 325 Kilometer die Straßenmeisterei in Rotenburg und 120 Kilometer die Autobahnmeisterei in Hönebach, das macht zusammen 785 Kilometer. Hessen Mobil ist für die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zuständig. Die Autobahnen übernimmt die Autobahnmeisterei. Um die kleineren Gemeindestraßen und die Ortsdurchfahrten kümmern sich die Kommunen selbst.

Einen Appell richten die Verantwortlichen von Hessen Mobil an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrzeuge angemessen auszurüsten und die Fahrweise anzupassen. „Es reicht ein Fahrzeug, das irgendwo hängen bleibt oder quer steht, sodass auch der Winterdienst nicht mehr durchkommt“, verdeutlicht der Leiter der Straßenmeisterei Bad Hersfeld, Thomas Hoppe, das Problem.

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