Fassanstich und riesige Gaudi bei der Spaßolympiade

Weiterode feiert sein Dorffest - aber richtig

Die Olympiade zum Dorffest: Wie immer ein riesiger Spaß mit viel Publikum. Foto:  Apel

Weiterode. Groß wird in Weiterode jedes Jahr im Herbst die Kirmes gefeiert, aber das bedeutet nicht, dass die Weiteröder nicht auch noch Lust hätten auf ein zweites großes Dorffest mitten im Sommer auf dem lauschigen Platz unter der Linde nahe der Kirche.

Am Wochenende haben sich die Weiteröder und Gäste aus der Umgebung dort zum Feiern getroffen.

Einst im Jahr 1992 als Bürgerschoppen zur Finanzierung der Friedhofshalle ins Leben gerufen, fand das Dorffest so viel Anklang, dass das Dorf die Tradition beibehielt. Früher lag die Ausrichtung beim Ortsbeirat, erklärt Ortsvorsteher Andreas Nölke. Vor zehn Jahren übernahm eine gut funktionierende Vereinsgemeinschaft die Organisation, des Festes, das alle zwei Jahre stattfindet.

Musik, ein Gottesdienst unter freiem Himmel und eine heitere Spaß-Olympiade mit Geschicklichkeitsspielen gehören zum Programm. „Jeder Verein steuert etwas bei“, erklärt Janette Rehs vom Vorstand der Vereinsgemeinschaft. Die Sportfischer zum Beispiel bieten geräucherte Forelle an, der Kulturverein Flammkuchen.

Die Olympiade zum Dorffest: Wie immer ein riesiger Spaß mit viel Publikum. Foto:  Apel

Besonders originell war in diesem Jahr die musikalische Untermalung. Die Ungarin Christina Arnold war mit ihrem Vater und ihren Drillingen aus über 1000 Kilometern angereist. Die Familie gehört zur deutschen Minderheit in Ungarn und ist mit Weiterodes Ortsvorsteher verschwägert. Deutsche Traditionen haben die Deutschen in Ungarn über Jahrhunderte bewahrt, und so spielten die fünf Musiker viele alte deutsche Volkslieder.

Weiterode feiert Dorffest

Am Sonntag hatten die Weiteröder wieder viel Spaß bei der Gaudi-Olympiade unterm Sommerhimmel, die von einem riesigen Publikum verfolgt wurde.

Die Vereinsgemeinschaft nimmt nun als nächstes die Kirmes in Angriff. Denn zumindest alle zwei Jahre gilt: Nach dem Dorffest ist vor der Kirmes.

Quelle: HNA

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