Wahl sorgt für Hochbetrieb

Briefzentrum Fulda bearbeitet 360 000 Wahlbenachrichtigungen

Kistenweise Wahlbenachrichtigungen: Postmitarbeiter Wolfgang Heller (rechts) und Gerhard Nürnberger (links), Leiter des Briefzentrums in Fulda-Eichenzell, haben wegen der Kommunalwahl besonders viel zu tun.
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Kistenweise Wahlbenachrichtigungen: Postmitarbeiter Wolfgang Heller (rechts) und Gerhard Nürnberger (links), Leiter des Briefzentrums in Fulda-Eichenzell, haben wegen der Kommunalwahl besonders viel zu tun.

Die Deutsche Post bearbeitet im Briefzentrum Fulda in Eichenzell rund 360 000 Wahlbenachrichtigungen für die Kommunalwahlen, die in Hessen am Sonntag, 14. März, stattfinden.

Fulda - Diese Wahlbenachrichtigungen werden in den kommenden Tagen durch die Postboten an die Wahlberechtigten in allen osthessischen Städten und Gemeinden zugestellt, die in der Postleitzahlregion 36 wohnen – das heißt: deren Privatadresse mit der Postleitzahl 36 beginnt.

Wahlberechtigt sind alle Bürger der Europäischen Union, die am Wahltag ihr 18. Lebensjahr vollendet und seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde ihren Wohnsitz haben. Insgesamt rund 4,7 Millionen Wahlberechtigte in Hessen erhalten die Wahlbenachrichtigungen in 422 Gemeinden und 21 Landkreisen per Post. In den Briefzentren der Deutschen Post werden laut Pressemitteilung Einlieferung, Sortierung und Zustellung für alle Wahlberechtigten präzise vorbereitet. „Sind Briefkästen und Klingel beim Empfänger dann noch gut erkennbar und richtig gekennzeichnet, können die Postboten die wichtige Post zuverlässig zustellen“, teilt das Unternehmen mit.

Die Deutsche Post weist die Empfänger darauf hin, die tägliche Post aufmerksam durchzusehen. Oftmals lägen die Wahlbenachrichtigungen zwischen Werbepost und würden mit dieser verwechselt. Briefwahlunterlagen können zum Beispiel durch Ankreuzen auf der Wahlbenachrichtigung bei der Gemeindebehörde angefordert werden (unsere Zeitung berichtete). Die Briefwahlunterlagen bestehen aus dem Wahlschein, einem amtlichen Stimmzettel des jeweiligen Wahlkreises, einem amtlichen Stimmzettelumschlag, einem amtlichen – in der Regel roten – Wahlbriefumschlag und einem ausführlichen Merkblatt für die Briefwahl. Bei gleichzeitig stattfindenden Wahlen, zum Beispiel der Direktwahl des Landrats im Kreis Hersfeld-Rotenburg, kommen noch andersfarbige Umschläge hinzu. Nach dem Wählen kann der rote Wahlbrief abschließend verschlossen in einen Briefkasten der Deutschen Post oder direkt bei der zuständigen Gemeindeverwaltung eingeworfen werden.

Der Wahlbrief muss spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr dem Wahlamt vorliegen, da dann die Wahl endet und mit der Auszahlung der Stimmen begonnen wird. Er sollte daher per Post bereits einige Tage vor dem Wahltag abgeschickt werden.   red/jce

Mehr Infos im Internet unter: deutschepost.de/de/b/briefwahl.html

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