Für Bewohner der Sozialen Förderstätten

VR-Bankverein baut in Bebra ein Wohnheim für beeinträchtigte Menschen

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Kupferhülse mit Tageszeitung, Münzen und Dokumenten: Sie wird bei der Grundsteinlegung des neuen Wohnheims der Sozialen Förderstätten in Bebra eingemauert, von links Uwe Hassl, Thomas Balk, Dr. Michael Koch, Eberhard Unger, Yvonne Schade, Alfred Schüler, Michael Kubicek und Micheal Röse.  

Bebra. Eine Wohnstätte für geistig, körperlich und seelisch beeinträchtigte Menschen baut der VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg an der Friedrichstraße in Bebra.

Mitten in der Stadt werden künftig in 24 Wohneinheiten mit jeweils eigenem Sanitärbereich Bewohner der Sozialen Förderstätten leben.

Zusammen mit dem oberhalb dieses Baus entstehenden Wohn- und Geschäftshaus investiert der VR-Bankverein etwa 8,5 Millionen Euro in beide Projekte.

Thomas Balk, Vorstand des VR-Bankvereins, sprach von einem richtungsweisenden Ereignis. Es handele sich um ein herausragendes Projekt der Genossenschaftsbank, das von großem Nutzen für die Mitglieder, die künftigen Bewohner und die Heimat sei. Man reagiere auf die Niedrigzinsphase, ohne das Kerngeschäft abzubauen.

Dienstagmittag fand im Beisein vieler Ehrengäste die offizielle Grundsteinlegung für das Gebäude statt. In die Kupferhülse, die später im Fahrstuhlschacht ihren Platz finden soll, wurden eine Tageszeitung, Münzen und weitere Dokument eingemauert. Daran waren beteiligt Thomas Balk, Landrat Dr. Michael Koch als Vorsitzender des Vereins Soziale Förderstätten, Bürgermeister Uwe Hassl, Alfred Schüler vom Vorstand, Architektin Yvonne Schade von Kirschner und Partner (Heringen), Generalübernehmer Eberhard Unger von der Kurhessischen Gewerbebau GmbH aus Schwalmstadt und Bauleiter Michael Röse von der RTLL Generalbau Kirchberg (Sachsen).

Bis es soweit war, dass gebaut werden konnte, waren einige Rückschläge zu verkraften und viele Gespräche zu führen. Nun ist der Bau bereits in vollem Gange. Das Erdgeschoss steht im Rohbau, als nächstes kommen die Deckenteile für die erste Geschossdecke. Die Miete für das Gebäude wird später der Landeswohlfahrtsverband tragen. 

24 Zimmer für je eine Person 

In die neue Wohnstätte der Sozialen Förderstätten sollen schon zum Jahresende die Bewohner einziehen. Die 24 Zimmer für je eine Person verfügen alle über ein eigenes Bad, zwei Kurzzeitplätze kommen dazu. Auf dem 1000 Quadratmeter großen Grundstück in Bebra zwischen Friedrichstraße und dem neuen Einkaufszentrum „das be!“ entstehen 6500 Quadratmeter umbauter Raum – so viel wie zehn „ausgewachsene Einfamilienhäuser“, erklärt vom Generalübernehmer Eberhard Unger. Das Gebäude wird drei Geschosse haben – das unterste steht schon im Rohbau. Hier ist die Firma Herrmann aus Philippsthal im Einsatz.

Quelle: HNA

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