Vermeintlicher Lispenhäuser Holzdieb hatte Genehmigung

Lispenhausen. Der vermeintliche Holzdiebstahl an der Bahnstrecke bei Lispenhausen ist aufgeklärt. Laut Polizei hatte der vermeintliche Täter eine Genehmigung, die Baumstämme abzuholen.

Am vergangenen Donnerstag war der vermeintliche Diebstahl von 20 Festmetern Eschenholz, die bei Baumschnittarbeiten an der Bahnstrecke angefallen waren, angezeigt worden.

Wie sich jetzt herausstellte, hatte der Kolonnenführer dem vermeintlichen Täter zugesagt, das Holz abholen zu dürfen. An den Auftraggeber der Arbeiten innerhalb der Bahn wurde diese Zusage aber nicht rechtzeitig weitergeleitet. Der beauftragte deshalb Mitarbeiter mit der Abholung des Holzes bis zum Ende der Arbeiten. Als diese Mitarbeiter anrückten, hatte der vermeintliche Täter die Stämme bereits abtransportiert. In Unkenntnis dieser Umstände erstattete der beauftragte Mitarbeiter der Bahn daraufhin Strafanzeige wegen Diebstahls.

Inzwischen konnte der vermeintliche Täter auch einen entsprechenden unterschriebenen Lieferschein bei der Polizei vorlegen. „Somit liegt keine Straftat vor, sondern ein legaler Verkauf dieses Holzes. Es handelte sich also um einen Fall mangelnder Kommunikation unter dem Motto: Die rechte Hand wusste nicht, was die linke Hand tat“, teilt die Polizei abschließend mit.

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