Dreimal Traumnote 1,0

Verabschiedung an der Rotenburger JGS: Alle 63 Abiturienten waren erfolgreich  

Festliche Entlassungsfeier im Durstewitz-Saal: Schulleiterin Sabine Amlung gab den 63 Absolventen den Konfuzius-Spruch mit auf den Weg, dass sie sich nach dem Abi eine Beschäftigung suchen sollten, die sie lieben. Denn dann müssten sie nie mehr arbeiten.

Rotenburg. 63 Abiturienten, 63 ausgestellte Zeugnisse: Es war ein erfolgreiches Jahr für die Schulabgänger der Rotenburger JGS. Die Schule stellt die beste Absolventin des Kreises.   

Mit mutigen Herzen und eifrig erworbenem Wissen stellten sich 63 Schüler der Jakob-Grimm-Schule (JGS) den Anforderungen der Reifeprüfung, und allesamt konnten sie am Fußball-WM-Eröffnungsabend das ersehnte Abiturzeugnis in Empfang nehmen. Drei sogar mit der Traum-Durchschnittsnote 1,0.

Abiturienten-Entlassungsfeier JGS Rotenburg

Was lag da näher, als dass die beste Abiturientin aller Oberstufenschulen des Kreises, die Neumörscherin Jana Köthe, die bei der Entlassungsfeier im Dr.-Durstewitz-Saal des HKZ mit Manuel Khazarian für einen wunderbar gefühlvollen musikalischen Rahmen sorgte, zum Abschied „Heart of Courage“ spielte? 

Und dass sich Tutor und Abiturredner Marc Heinzerling mit dem bis zur Zeugnisübergabe Noch-Schüler Jonas Erbe erstmals auf eine gemeinsame Abiturrede einließ? Zusammen wagten „der Kleine und der Große“ in überaus ansprechender und auflockernder Weise den Blick zurück und den Blick nach vorne.

Prüfungsstress und schlaflose Nächte gipfeln in einem gigantischen Finale

Zusammen ließen sie Episoden aus dem schulischen Leben Revue passieren, den Prüfungsvorbereitungsstress der Schüler („Ruhig bleiben, Durchhalteparolen entwickeln und die Formelsammlung im Rahmen des Erlaubten präzise präparieren“), die schlaflosen Nächte der sich um zu bewältigende Prüfungsaufgaben sorgenden Lehrer („Habe ich am Ende vielleicht zu viele Geschichten erzählt?“) und das gigantische Finale mit einer noch nie da gewesenen 100-Prozent-Trefferquote.

JGS-Chefin Sabine Amlung hatte zu Beginn der von den Abiturienten Julian Arnold und Luca Kunkel moderierten Feier Abgänger, Eltern, Angehörige und Gäste begrüßt und die Leistungen „ihrer“ Schüler gelobt. 

Angesichts des in Richtung Naturwissenschaften gehenden Trends gelte es, sowohl das Gute als auch das Bedrohliche des technischen Fortschritts zu sehen und „nach bestem Wissen und Gewissen verantwortlich zu handeln“. 

Ihr an eine Weisheit von Konfuzius angelehnter Wunsch: „Suche Dir eine Beschäftigung, die Du liebst, dann wirst Du nie mehr arbeiten müssen.“

"Vergesst Eure Heimat nicht"

Grußworte und Glückwünsche übermittelten der stellvertretende Leiter des Staatlichen Schulamts Jürgen Krompholz („Stellen Sie sich dem gesellschaftlichen Diskurs“), Bürgermeister Christian Grunwald für die Kommunen Rotenburg und Alheim („Vergesst Eure Heimat nicht“) und Kreisbeigeordneter Karsten Backhaus, der vom „unendlich geilen Sommer nach dem Abitur“ schwärmte.

Noch etwas unterhaltsamer gratulierten Cornelia Schuchardt nebst Assistentin für Schulelternbeirat und Förderverein sowie Marc Brandt und Ilka Heinzerling für den Ehemaligenverein.

Ehrung der besten Absolventen

Die besten Absolventen der Rotenburger Jakob-Grimm-Schule (JGS) sind auch diesmal wieder für ihre besondere Leistungen geehrt worden, allen voran Jana Köthe, Jorina Hilbert und Sebastian Gaab für das Erreichen der Traum-Durchschnittsnote 1,0.

Sie wurden für besondere Leistungen ausgezeichnet: Robin Mehler (von links), Sebastian Gaab, Luca Schuhmann, Luca Kunkel, Linda Neufeld, Alicia Ansorg, Jorina Hilbert, Jana Köthe und Rike Hangen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Rotenburg (an der Fulda)
Kommentare zu diesem Artikel