Weihnachtsbäume

Trend geht zum Zweitbaum auch im Kreis Hersfeld-Rotenburg

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Große und kleine Bäume im Angebot: Renate Peters und Simone Wenzel verkaufen Weihnachtsbäume in der Gärtnerei Kühn in Bad Hersfeld. 

Hersfeld-Rotenburg. Die Preise für Weihnachtsbäume sind in diesem Jahr stabil geblieben im Vergleich zu vergangenen Jahren. Neu ist: Viele Familien legen sich zwei Bäume für die Weihnachtsfeier zu, heißt es beim Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger.

Die Nachfrage zum Selbstschlagen eines Weihnachtsbaumes sei in den vergangenen Jahren besonders hoch gewesen, sagt Revierförster Heinz-Dieter Mathes vom Forstamt Hersfeld: „Auch von weiter weg kommen die Interessenten, die sich ihren Baum für Heiligabend am liebsten selbst schlagen möchten.“ Der Revierförster bestätigte, dass der aktuelle Trend zum Zweitbaum auch in unserer Region zu beobachten sei.

Die Möglichkeit, Fichten und Tannen aus dem kommunalen Wald zu schlagen, gibt es oberhalb von Lispenhausen in einer eigenen Weihnachtsbaumkultur. Dort kostet eine Fichte einen Festpreis von 11 Euro und eine Tanne 17 Euro. Auch in Friedewald können sich Naturliebhaber einen Christbaum selber fällen. Die Preise liegen hier bei 8,50 Euro pro laufendem Meter für eine Fichte und 19,50 Euro für einen Meter Tanne. Etwas teurer, dafür muss man aber kein eigenes Werkzeug mitbringen, ist es bei regionalen Gärtnereien und Weihnachtsbaumverkäufern.

In diesem Jahr muss man im bundesweiten Durchschnitt zwischen 18 und 23 Euro pro laufenden Meter bei einer Nordmanntanne investieren. Gratis ist hierbei der unverwechselbare Holzduft. Eine Blaufichte ist mit 10 bis 16 Euro pro Meter etwas günstiger, teilte der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Deutsche Haushalte sind traditionsbewusst, wenn es um Weihnachtsbäume geht: So wurden 2016 bundesweit 29,5 Millionen Bäume verkauft. Nachhaltigkeit ist ein zunehmend wichtiges Thema in der Weihnachtsbaumbranche. Die Bäume stammen größtenteils aus zertifizierten Betrieben, berichtet der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger. Der Einsatz von Düngemitteln sei sehr gering. Pflanzenschutzmittel seien häufig nicht erforderlich. Das Verbraucherinteresse verschiebt sich immer mehr auf kleinere Baumgrößen von 1,50-1,75 Meter, jedoch mit wachsendem Anspruch an Makellosigkeit. Auch der Zweitbaum für Terrasse oder Kinderzimmer in Größen von 60 Zentimentern bis einem Meter Höhe findet zunehmend Liebhaber. Beliebtester Baum ist die Nordmanntanne.

Quelle: HNA

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