49-Jährige starb nach Frontalzusammenstoß

Tödlicher Unfall in Rotenburg: Keiner will gefahren sein

Rotenburg/Schenklengsfeld. Noch immer ist ungeklärt, wer am Steuer des Autos gesessen hat, das am frühen Samstagmorgen, 3. Februar, auf dem „Alten Feld“ in Rotenburg frontal mit dem Wagen einer 49-Jährigen aus der Fuldastadt zusammengestoßen ist.

Die Frau war auf dem Weg zur Arbeit gewesen. Sie starb noch an der Unfallstelle.

In dem anderen Auto hatten ein 29-Jähriger aus Euskirchen sowie ein 23-Jähriger gesessen. Zunächst war der Ältere als Fahrer angegeben worden, der bei dem Unfall leichte Verletzungen erlitten hatte. Der jüngere Mann war schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Nun teilte die Staatsanwaltschaft Fulda auf Anfrage mit, beide Männer seien erheblich alkoholisiert gewesen und hätten zudem unter dem Einfluss von Cannabis gestanden. Beide beschuldigen sich gegenseitig, am Steuer des Wagens gesessen zu haben. Laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Fulda, Harry Wilke, liegen die Ergebnisse des entsprechenden Gutachtens bis heute nicht vor.

Toter im Teich bei Malkomes

Nicht identifiziert werden konnte bisher auch die männliche Leiche, die Ende Februar in einem Teich bei Schenklengsfeld-Malkomes gefunden worden ist. Die Obduktion habe keinen Anhaltspunkt für einen gewaltsamen Tod ergeben, ein solcher sei aber auch nicht ganz ausgeschlossen. (ank)

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Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/dpa-avis

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