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Studienzentrum Rotenburg begrüßt rund 475 Steuer-Anwärter

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Von: Christopher Ziermann

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Begrüßung im Schloss: Für rund 150 Steueranwärter im Mittleren Dienst begann gestern Vormittag ihre Zeit in Rotenburg. Die Studenten wurden nachmittags im Innenhof des Hochhauses in der Durstewitz-Straße begrüßt.
Begrüßung im Schloss: Für rund 150 Steueranwärter im Mittleren Dienst begann gestern Vormittag ihre Zeit in Rotenburg. Die Studenten wurden nachmittags im Innenhof des Hochhauses in der Durstewitz-Straße begrüßt. © Christopher Ziermann

Rund 465 junge Männer und Frauen aus Finanzämtern des ganzen Bundeslandes haben am Montag ihre Ausbildung oder ihr Studium in Rotenburg aufgenommen.

Rotenburg – Nach den Begrüßungsveranstaltungen am Montag, 15. August, drücken die Steuer-Anwärter heute erstmals die Schulbank. Nach zwei von Corona-Einschränkungen geprägten Jahrgängen geht es für die Neu-Rotenburger ganz normal los. Vor einem Jahr hatten die jungen Menschen noch einzeln sitzend auf Stühlen mit großem Abstand den Begrüßungsreden zugehört.

„Wir besetzen die Lehrsäle in normaler Größe. Kleingruppen und Hybridunterricht sind dieses Jahr nicht nötig. Das ist natürlich eine große Erleichterung“, sagt Karl Jennemann, Direktor des Studienzentrums.

Begrüßung unter weniger Corona-Maßnahmen

Er sei optimistisch, dass der Unterricht so auch im Winter angeboten werden kann. Verschwunden ist Corona aber nicht, betonte David Blech, Leiter der Landesfinanzschule, bei der Begrüßung der Auszubildenden für den Mittleren Dienst. Das Studienzentrum empfiehlt den jungen Leuten, Masken zu tragen, wo ein Abstand von anderthalb Metern zum Sitznachbarn nicht eingehalten werden kann.

Blech als Lehrbereichsleiter, Direktor Jennemann und Bürgermeister Christian Grunwald hießen die Auszubildenden vormittags im Schloss willkommen. Nachmittags waren die Studenten im Innenhof des Hochhauses in der Durstewitz-Straße an der Reihe. Neben der Bücherausgabe standen am ersten Tag auch Informationen zu Besuchszeiten und Freizeitgestaltung an.

Neben dem Studienzentrum auch die Stadt Rotenburg kennenlernen

Bürgermeister Grunwald wünschte den jungen Menschen, dass sie „die Schönheit unserer Stadt kennenlernen“, auch wenn die internen Einrichtungen des Studienzentrums tolle Angebote zu bieten hätten. Besonders lud er dazu ein, die Rotenburger Gastronomie kennenzulernen – gerne das Pappa Joe, aber auch die vielen anderen Kneipen.

„Wir Rotenburger sind sehr aufgeschlossen, auch wenn wir manchmal etwas grimmig gucken“, sagte der Bürgermeister. Grunwald machte auch auf den nächsten Termin von „Rotenburg Rocks“ am Donnerstag aufmerksam, was auch Jennemann anschließend in seinen Worten an die Auszubildenden noch einmal aufnahm. „Ich freue mich, wenn wir uns am Donnerstagabend bei einem Kaltgetränk auf dem Marktplatz treffen.“ (Christopher Ziermann)

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