Neues Heft von „Erlebnisregion Mittleres Fuldatal“ liegt für Interessierte bereit

Ein Strauß aus Angeboten

„Der Trend geht zum Zweiturlaub in Deutschland“, ist sich Bürgermeister Manfred Fehr sicher. Hier präsentiert er das neue Heft des Vereins „Erlebnisregion Mittleres Fuldatal“ zusammen mit dem Geschäftsführer des Vereins, Marcus Eulenberg. Foto: Meyer

Rotenburg/Alheim/Bebra. Da schlängelt sich die Fulda durch grüne Wiesen und gelb strahlende Rapsfelder, da paddeln Kanufahrer übers grün eingerahmte Fuldawasser, da liegen Fachwerkhäuser malerisch unterm blauen Himmel. Das neu aufgelegte Heft des Vereins Erlebnisregion Mittleres Fuldatal, der elf Städte und Gemeinden entlang der Fulda und touristische Betriebe von hier bündelt, erfüllt seinen Zweck: Es präsentiert die Region von seiner Schokoladenseite.

Auf den ersten Seiten rückt das Heft das in den Blickpunkt, was die Region im mittleren Fuldatal ausmacht: romantische Fachwerkstädte, abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft, die Fulda mit ihren renaturierten Auen. Übersichtlich, luftig und ansprechend gestaltet präsentiert das Heft kulinarische Köstlichkeiten wie die Ahle Wurscht, stellt den bekannten Kunstwanderpfad Ars Natura vor und zeigt, was die Region zu bieten hat für Urlauber, die sich sportlich betätigen wollen: Wandern, Radfahren, Kanu oder Kajak fahren.

Vier Sterne für den Radweg

In hinteren Teil präsentieren sich die einzelnen Gemeinden. Hier findet der Leser auch ausführliche Listen von Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten mit detaillierten Beschreibungen. Neu im Heft, erklärt Marcus Eulenberg, Geschäftsführer des „Vereins Erlebnisregion Mittleres Fuldatal“, ist unter anderem der Hinweis auf die vier Sterne, mit denen der Allgemeine Deutsche Fahrradclub den Fuldaradweg ausgezeichnet hat.

Rotenburgs Bürgermeister Manfred Fehr gefällt das Heft. „Sinn und Zweck ist es, dass wir uns gemeinsam präsentieren“, erklärt er. „Wir haben keine Zugspitze und keinen Nordseestrand.“ Da sei es notwendig, einen Strauß aus Angeboten zu bündeln, um Gäste nicht nur für einen Tag, sondern für einen ganzen Urlaub in die Region zu locken. „Da setzen sich Mosaiksteine zusammen“, ergänzt Eulenberg und nennt als Beispiel Kleinode wie den als Piratenschiff aufgemachten Fahrradfahrer-Imbiss bei Heinebach. Bürgermeister Fehr ist sich sicher: „Der Trend geht zum Zweiturlaub in Deutschland.“

Das Heft, erklärt Eulenberg, werde unter anderem durch die Zusammenarbeit mit Nordhessentouristik Verbreitung weit über die Grenzen des Mittleren Fuldatals hinaus finden. Es ist in allen Touristik-Büros der Erlebnisregion erhältlich.

Eulenberg verweist auch auf den Internetauftritt des Vereins: Hier finden sich Tourenvorschläge für Wanderer und Radfahrer, deren Routen-Daten sich nicht nur ausdrucken, sondern auch auf ein GPS-Gerät laden lassen.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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