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Straßenmeisterei Rotenburg hat zwei neue Laster

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Von: Daniel Göbel

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Wurden in die Bedienung eingewiesen: Die Fahrer der Lastwagen sowie Thomas Hoppe (Straßenmeister der Straßenmeistereien im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, zweiter von links) und Andreas Hohmann (Betriebsdienstleiter der Streaßenmeisterei Rotenburg, fünfter von rechts).
Wurden in die Bedienung eingewiesen: Die Fahrer der Lastwagen sowie Thomas Hoppe (Straßenmeister der Straßenmeistereien im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, zweiter von links) und Andreas Hohmann (Betriebsdienstleiter der Streaßenmeisterei Rotenburg, fünfter von rechts). © Hessen Mobil /NH

Mehr Einsatzzeit und Sicherheit für Mitarbeiter in Rotenburg nach der Anschaffung von zwei MAN-Fahrzeugen

Rotenburg – Die Frauen und Männer der Straßenmeistereien sind jeden Tag und bei jedem Wetter im Einsatz, damit der Verkehr auf den Straßen sicher rollen kann. Um ihre Aufgaben zuverlässig erledigen zu können, muss die Ausrüstung funktionieren. In der Straßenmeisterei Rotenburg waren zuletzt zwei Lastwagen in die Jahre gekommen. Fünfzehn Jahre lang waren diese im Einsatz. Mit ihnen wurde etwa der Gehölzschnitt abtransportiert, Straßen ausgebessert und vor allem im Winter rund um die Uhr die Straßen freigeräumt und gestreut.

Solche Arbeiten gehen natürlich nicht spurlos an Mensch und Maschine vorbei, doch wenn die Schicht für den Menschen endet, geht es für die Fahrzeuge der Straßenmeistereien in die nächste Runde, besonders im Winter. Zuviel für die beiden Lastwagen, sie mussten immer häufiger gewartet und repariert werden.

Damit stehen die Fahrzeuge dann dem Personal nicht zur Verfügung. Kurzfristig muss Ersatz beschafft werden. Aus diesem Grund hat Hessen Mobil zwei neue Lastwagen zusammen mit Schneepflügen und Streugeräten neu beschafft.

Dass gleich zwei neue Fahrzeuge in Dienst gestellt werden konnten, sei eher selten der Fall. Der Straßenmeisterei hilft es jedoch ungemein, da die Zuverlässigkeit deutlich gesteigert werden könnte. Das Durchschnittsalter des Lkw- und Unimog-Fuhrparks in Rotenburg ist somit von neun auf etwa zwei Jahre gesunken, im vergangenem Jahr lag dies noch bei rund elf Jahren.

Die Arbeiter der Straßenmeisterei Rotenburg wurden nun in die Benutzung der beiden neuen Lastwagen eingewiesen. „Auch, wenn die Fahrzeuge vom gleichen Hersteller sind, hat sich an der Bedienung und damit auch am Umfang des Handbuches einiges geändert“, erklärt Betriebsdienstleiter Andreas Hohmann. Eines der beiden neuen Fahrzeuge verfügt sogar über einen Ladekran. „Der hilft vor allem beim Aufladen von schwererem Gut, etwa bei den Gehölzpflegearbeiten oder wenn Material für Einsätze abgeladen werden muss“, sagt Hohmann. Für die Bediensteten der Straßenmeisterei ist das ein großer Vorteil, da so einige Einsätze schneller erledigt werden können. Gerade bei fließendem Verkehr bedeute eine verkürzte Einsatzzeit mehr Sicherheit für alle Beteiligten. Bereits im vergangenen Jahr wurde aus ähnlichen Gründen der Geräteträger Unimog 500 der Straßenmeisterei Rotenburg ersetzt. „Die Neuanschaffungen der Fahrzeuge bedeuten neben der gesteigerten Einsatzbereitschaft aber auch eine verbesserte Wirtschaftlichkeit, denn die Fahrzeuge müssen jetzt deutlich seltener instandgesetzt werden und verursachen somit im Betrieb deutlich weniger Kosten“, erklärt Thomas Hoppe, Verbundleiter der beiden Straßenmeistereien Bad Hersfeld und Rotenburg.

Insgesamt verfügt man nun über drei Lastwagen und zwei Unimogs in der Straßenmeisterei. Das älteste Fahrzeug, der dritte Lkw, ist derzeit seit neun Jahren im Betrieb. Somit ist man für die zukünftigen Aufgaben mit dem Fuhrpark gut aufgestellt, um die 312 Kilometer Streckennetz der Meisterei betreuen zu können. Dafür sind die Fahrzeuge und das Personal der Straßenmeisterei täglich im Einsatz. (dag)

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