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Sperrung im Haselgrund bis 2. Dezember

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Von: Christopher Ziermann

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Durchfahrt verboten: Das gilt am Ortsausgang von Lispenhausen in Richtung Schwarzenhasel voraussichtlich noch bis 2. Dezember.
Durchfahrt verboten: Das gilt am Ortsausgang von Lispenhausen in Richtung Schwarzenhasel voraussichtlich noch bis 2. Dezember. © Christopher Ziermann

Die Vollsperrung der Landesstraße zwischen Lispenhausen und Schwarzenhasel wird nun voraussichtlich erst am 2. Dezember aufgehoben. Das teilt die Straßenbaubehörde Hessen Mobil auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

Lispenhausen/Schwarzenhasel – Ursprünglich war die Eröffnung des sanierten Straßenabschnitts im Haselgrund für den 25. November vorgesehen gewesen. Die Arbeiten werden „aufgrund diverser Restarbeiten“ sowie Lieferproblemen bei einigen benötigten Materialien und der derzeitigen Wetterlage um eine Woche verlängert.

Vorher könne das Straßen- und Verkehrsmanagement von Hessen Mobil die Strecke im Interesse der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht freigeben, heißt es. Aktuell müssen noch Schutzplanken entlang der Strecke installiert und Arbeiten am Oberboden vorgenommen werden. Neben den Sicherheitseinrichtungen müssen anschließend auch noch Pflasterarbeiten für die Amphibienschutzanlage bis zum 9. Dezember umgesetzt werden.

Hierzu wird es aber lediglich eine halbseitige Sperrung mit einer Ampelanlage geben. Die Umleitungsstrecke entfalle also ab dem 2. Dezember, so Hessen Mobil. Bezüglich der Fahrbahnmarkierung wird aufgrund der Jahreszeit zunächst eine sogenannte Freigabemarkierung aufgebracht. Die finalen Markierungsarbeiten werden erst im kommenden Jahr vorgenommen.

Die Arbeiten zur Freigabemarkierung werden voraussichtlich am 30. November erledigt, allerdings sei dies auch von der Witterung abhängig. Die Straßensanierung, die auf dem 2,4 Kilometer langen Teilstück seit 30. Mai von der Firma Strabag verrichtet wird, sei sehr gut verlaufen, berichtet Hessen Mobil.

Eine große Besonderheit sei der Einbau der Amphibienschutzanlage gewesen, ebenso wie Auflagen, die sich durch den Naturschutz ergeben haben. Dabei habe Strabag vorbildlich gearbeitet und die gesetzten Grenzen des Baufeldes unterschritten und weniger Platz beansprucht, als zur Verfügung gestanden hätte.

Schwarzenhasels Ortsvorsteher Norbert Dräger weist aufgrund der niedrigen Temperaturen darauf hin, dass die von der Stadt Rotenburg freigegebene Ausweichstrecke von Seifertshausen über den Alheimer nach Rotenburg derzeit zu gefährlich sei. Er schlägt vor, dass der Radweg zwischen Lispenhausen und Schwarzenhasel nun kurzfristig doch noch für den Autoverkehr freigegeben werden sollte.

Der Weg ist bislang nur Rettungsfahrzeugen, Bussen und Anruf-Sammel-Taxis vorbehalten. Die offizielle Umleitung führt durch den Gudegrund und über Spangenberg-Landefeld. (czi)

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