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Rotenburger Stadtumbaufest: Feurige Show und feuchte Socken

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Von: Wilfried Apel

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Fasziniert war das Publikum in Rotenburg nicht nur von Feuershowkünstlerin Lina Zschiedrich. Vor allem bei den jungen Besuchern des Stadtumbaufests sorgte die Einweihung des Fontänenfelds für viel Begeisterung.
Fasziniert war das Publikum in Rotenburg nicht nur von Feuershowkünstlerin Lina Zschiedrich. Vor allem bei den jungen Besuchern des Stadtumbaufests sorgte die Einweihung des Fontänenfelds für viel Begeisterung. © Wilfried Apel

Mit einem großen Fest feierten die Rotenburger mit Besucherinnen und Besuchern, unter ihnen viele Kinder, den Stadtumbau.

Rotenburg – Vor allem die ganz jungen „Bornschisser“ begeisterte die Inbetriebnahme des Fontänenfelds vor dem alten Rathaus. Dort hatten sich am späten Freitagnachmittag einige Hundert Menschen eingefunden, um Bürgermeister Christian Grunwald und Landrat Torsten Warnecke zu lauschen und mitzuerleben, wie es zum ersten Mal „spritzt“.

Das tat es nach einigen Sekunden Wartezeit auch, und wie nicht anders zu erwarten war, kam das Wasserspektakel so gut an, dass wohl viele Mamis und Papis die nassen Hemdchen und Höschen ihrer zwischen den Fontänen herumhüpfenden Kinder später ausziehen und trocknen mussten.

„Dem Bürgermeister und mir sind ganz große Steine vom Herzen gefallen“, gestand Torben Schäfer, Geschäftsführer der Marketing- und Entwicklungsgesellschaft MER. Ähnlich dürfte es dem Ideengeber Jonas Rudolph ergangen sein, der anschließend zusammen mit Sohn Julius beobachtete, wie der festlich geschmückte Maibaum aufgestellt wurde.

Das gelang dem vor allem von der Rotenburger Feuerwehr gestellten Team im zweiten Anlauf, und Rathauschef Grunwald sorgte mit kräftigen Hammerschlägen dafür, dass der Baum auch richtig steht.

Tanz in historischen Kostümen und eine Feuer-Show

Die Rotenburger Schlossgeister taten ein Übriges, um dem Stadtumbaufest mit Einkaufsabend Glanzlichter aufzusetzen. Mit viel Lust feierten sie die „Pure Lust“ am Leben. Für Fahnenschwenker Kersten Scholz war der erste größere Auftritt der Truppe seit Pandemiebeginn ein tolles Erlebnis: „Ein paarmal habe ich Tränen in den Augen gehabt, es ist einfach toll, mal wieder vor richtig vielen Leuten spielen und Freude erleben zu dürfen.“ Ähnlich erging es der sich neben ihm freuenden Ursula Mischkowsky, die am 27. August 1972 das Olympiafeuer auf dem Weg von München nach Kiel von Rotenburg nach Heinebach transportiert hat.

Weitere Akteure waren die von Mike Heise angeführten, in historischen Kostümen auftretenden 14 Tänzerinnen und Tänzer der Gruppe „Saltare in Luna Noctis“. Beim abschließenden „Chappeloise“ ließ sich sogar der Bürgermeister zum Mittanzen überreden. Für gute Unterhaltung sorgten darüber hinaus DJ Harald Wendel, Benji Schaub und Freunde sowie Steffen Nitsche und Lina Zschiedrich als Piratenpaar und am späteren Abend als Feuershow-Artisten.

Was die beiden vor dem alten Landratsamt boten, verzückte Jung und Alt und war ein würdiger Abschluss eines abwechslungsreichen Tages, zu dem auch Leckeres wie etwa Falafeln und wohlschmeckende, vom Verein Gemeinsam in Rotenburg ausgeschenkte Weine gehörten. (Wilfried Apel)

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