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Rotenburger Kneipentour steigt am 23. September: Mix mit zehn Bands und DJ

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Von: Christopher Ziermann

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„The Amuse Girls“, das sind Stefan Becker, Andreas Heinz, Harald Bätz und Fabian Göbel aus Bad Hersfeld.
„The Amuse Girls“, das sind Stefan Becker, Andreas Heinz, Harald Bätz und Fabian Göbel aus Bad Hersfeld. © Repro: Mario Reymond

Die Rotenburger Kneipentour wird wieder für eine besondere Stimmung in der Stadt sorgen. Von Hardrock bis zu ganz sanften Tönen ist für jeden etwas dabei.

Rotenburg – Zehn Kneipen, zehn Bands und ein DJ: Am Freitag, 23. September, findet die elfte Rotenburger Kneipentour statt. Von 20 bis 1 Uhr gibt es für einmalig neun Euro Eintritt an verschiedenen Orten in der Innenstadt Livemusik, kündigen die Veranstalter an.

Folgende Bands und Gaststätten sind dabei:

Pustekuchen: Lars Begerow. „Er, seine Stimme und seine Akustikgitarre – mehr braucht es nicht“, wird in der Ankündigung versprochen. Der Musiker, der auch in mehreren Rock- und Coverbands aktiv ist, macht Klassiker aus Pop, RnB, Hip Hop, Rock und Metal zu eigenen Stücken. Das Publikum erwarten hier sanfte Töne.

Pappa Joe: „Red Carpet“. Die Bad Hersfelder Coverband spielt Rock- und Popmusik, zuletzt unter anderem beim Strandfest. Auf dem Programm stehen Hits von bekannten Bands wie Blink 182, Red Hot Chili Peppers, The Cure und Kraftklub.

Galerie: „Ben Kyle best unplugged“. Der Limburger ist eine Institution der Rotenburger Kneipentour, lange mit dem Duo „Benrix“. Er spielt Cover und eigene Lieder, die mit der Akustikgitarre etwas ganz Besonderes sind.

Neustadteckchen: „Ma-Mi-Music“. Auch diese Gruppe ist nicht zum ersten Mal dabei. Die Band wartet mit Schlagern auf.

Platzhirsch: „Beat Cuisine“. „Authentische Musiker, geile Musik und immer eine eigene Note dabei“ – so beschreiben sich die vier Musiker und ihre Sängerin selbst. Die Band kommt aus dem Raum Bad Wildungen und spielt ihre Lieblingslieder: Cover von „Die Ärzte“, „The Offspring“, „Die Toten Hosen“, „Green Day“ und vielen mehr.

The Blue Cup & Cake: Julian Kretzschmar. Der Singer-Songwriter mit der einzigartigen Stimme, die „den Zuhörer sprachlos werden lässt“, wie es mal in einer Kritik zu lesen war. Er spielt Lieder mit eingängigen Melodien und poetischen Lyrics.

Black Pearl: „Stripped Lounge“. Die Rock- und Pop-Coverband, die ursprünglich mal als kleines Akustikprojekt geplant war, war auch schon mehrfach bei der Kneipentour dabei. Zu hören sind rockige Klänge mit E-Gitarren und Keyboards-Riffs, aber vor allem mit der facettenreichen Stimme der Leadsängerin.

Biermanufaktur: „Rockingham“. Die Coverband aus Kassel stand schon mehrmals in Rotenburg auf der Bühne. Die Gäste erwarten Ohrwürmer aus den vergangenen 50 Jahren Rockmusik.

Jugendzentrum: „The Amuse Girls“. Die vier Männer aus Bad Hersfeld haben ihre Band 2019 gegründet. Ihr Stil beinhaltet vor allem Punk, Rock und etwas Hardcore. Neben der Musik ist die Gruppe auch ziemlich politisch unterwegs, heißt es in der Ankündigung. Im Juze treten gleich zwei Bands auf. Es folgen „Sperm8“. Subversiv und aggressiv – das ist Punkrock, verspricht die Ankündigung. Die Musiker kommen aus Kassel und sind dort in ihrem Genre ziemlich bekannt.

La Vie Lounge: DJ Chilly-T. Das Kasseler DJ-Urgestein Chilly-T, in den 90ern bekannt geworden durch die legendäre Radioshow „HR3 Clubnight“, ist seit nunmehr vier Jahrzehnten in der deutschen Clublandschaft unterwegs. Seine musikalische Liebe ist die Urban Dance Music. Hip Hop, R&B, Dancehall und Funky Tunes werden zu hören sein.

Auf dem Marktplatz wird ein Foodtruck zu finden sein. Vor dem Black Pearl werden Bratwürstchen verkauft. Das Organisatoren-Duo Tobias Speckhaus und Hannah Peter ist erstmals für die Veranstaltung verantwortlich. Zunächst hatten sie als Nachfolger von Conny Haag-Lorenz noch weitere Mitstreiter, die sich aber wegen privater Verpflichtungen aus den Vorbereitungen zurückgezogen haben, teilen sie mit.

Auftritt von Felix Kohlhoff muss ausfallen

Die Bacco-Bar musste aus privaten Gründen absagen. Somit fällt auch der Auftritt von Felix Kohlhoff flach, da keine andere Location gefunden wurde. „Das tut uns natürlich für Felix und vor allem für die Fans leid“, sagt Speckhaus. (czi)

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