Freisprechung in Rotenburg

Abschlussfeier: 52 Junghandwerker waren bei Hessen Mobil erfolgreich

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Abschluss mit einem Dankeschön: Die Absolventen überreichten den Ausbildern und Lehrkräften bebilderte Schutzplanken.

Rotenburg. Die erste Hürde ist übersprungen: 52 Auszubildende haben die Prüfungen für einen Handwerksberuf bei Hessen Mobil bestanden und wurden in Rotenburg freigesprochen.

Die Abschlussfeier für die Frauen und Männer fand in der Aus- und Fortbildungsstätte der Oberen Verwaltungsbehörde des Landes Hessen im ehemaligen Marstall des Landgrafenschlosses in Rotenburg statt.

Als Nachweis für die erfolgreichen Ausbildungen erhielten sie Gesellenbriefe. Die überreichte den Junghandwerkern der Präsident von Hessen Mobil, Burkhard Vieth, zusammen mit den Prüfungsleitern Ulrich Hansel (Straßenwärter) und Peter Wöbbeking (Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik) sowie Teamleiter Dieter Landau (Aus- und Fortbildungsstätte Rotenburg). Eine Zugabe für die Absolventen waren die Zeugnisse der Beruflichen Schulen in Bebra, die Fachlehrer Dieter Rößler überreichte.

Hessen Mobil feiert Freisprechung von 52 Junghandwerkern in Rotenburg

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“, zitierte Präsident Burkhard Vieth in seiner Festrede den amerikanischen Automobilhersteller Henry Ford. Wer im Leben weiterkommen und sich entwickeln möchte, der müsse sich etwas trauen. 

Die Absolventen hätten die Herausforderung Ausbildung angenommen und mit Bravour gemeistert. Neben den fachlichen Fertigkeiten gehörten Teamfähigkeit und soziale Anforderungen zu den erlernten Schlüsselqualifikationen. 

Diese Tugenden seien für eine gute, effektive und effiziente Zusammenarbeit erforderlich: im Umgang mit Kollegen, Vorgesetzten und externen Partnern. Das alles werde den Junghandwerkern helfen, Entscheidungen zu treffen, berufliche wie private.

Neue Ausbildungs-Generation startet im August

Hessen Mobil habe sich entschieden, der Ausbildung des Nachwuchses weiterhin erste Priorität einzuräumen, sagte der Präsident. Deshalb würde eine neue Generation am 1. August ihre Ausbildung bei Hessen-Mobil beginnen. 

Das sind zwei Baustoffprüfer, sieben Fachinformatiker, drei Verwaltungsangestellte, acht Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik, acht Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik im dualen Studium, eine Straßenanwärterin und Straßenanwärter. 

In der Zentrale in Wiesbaden werde wohl ein eigenständiger Fachbereich Ausbildung eingerichtet. Die Aus- und Fortbildungsstätte Rotenburg bleibe aber weiterhin für die überbetriebliche Ausbildung bei Hessen Mobil zuständig, sicherte der Präsident den Mitarbeitern zu.

Den Junghandwerker gratulierte Willi Donath vom Gesamtpersonalrat zur bestandenen Prüfung. Die Absolventen bedankten sich mit bebilderten Schutzplanken bei den Ausbildern und Lehrkräften. Angesagt wurden die Programmpunkte der Freistellungsfeier vom Teamleiter der Rotenburger Aus- und Fortbildungsstätte, Dieter Landau. Musikalisch umrahmt die Kapelle des Hessen-Mobil-Standortes Fulda den Festakt.

Das sind die Absolventen aus dem Kreis und der Region

Freigesprochen wurden eine Straßenwärterin und 20 Straßenwärter, 14 Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik, sieben Fachinformatiker für Systemintegration und zwei Baustoffprüfer. 

Übernahmeangebote erhielten 15 Straßenwärter, alle neun Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik, sechs Fachinformatiker und die beiden Baustoffprüfer. 

Acht Auszubildende haben bereits im dritten Ausbildungsjahr ein duales Studium begonnen. Sie erhielten alle eine Stelle als Werkstudenten. 

Absolventen aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg waren Andre Both von der Autobahnmeisterei Hönebach und Sarah Ruppel aus Haunetal. Erfolgreiche Absolventen aus der Region waren Leon Dänner, Aaron Fladung, Markus Richter und Stefano Rossel (alle Eschwege).

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