Der Untergrund ist bereit

Fläche für neues Feuerwehrgerätehaus ist vorbereitet

Weitgehend fertig: Die Bodenarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus am Breitinger Kirchweg sind fast abgeschlossen. Zur Befestigung des Grundes wurden 700 Stützen eingebaut. Zur Stabilisierung dienen auch Geogitter, das Netz ist auf dem Bild gut zu erkennen.

Rotenburg. Die Tiefbauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus in Rotenburg sind weitgehend abgeschlossen. Etwa 500 000 Euro wurden für einen stabilen Untergrund benötigt.

Im März fand der erste Spatenstich für das 11,5-Millionen- Euro-Projekt am Breitinger Kirchweg statt. Das Grundstück wird aus Gründen des Hochwasserschutzes um etwa einen Meter aufgeschüttet. Doch zuvor musste es standfest gemacht werden, da das Grundwasser dort sehr hoch steht. 700 Rüttelstopfstützen, also Stelen, wurden zu Befestigung in etwa 4,50 Meter Tiefe eingebaut, erklärte der Bauleiter der ausführenden Firma Laudemann, Simon Stubenitzky. Außerdem wurden sogenannte Geogitter aufgelegt. „Wenn wir den Boden nicht ausreichend befestigen, bewegt sich der Untergrund aufgrund der Feuchtigkeit. Das Gebäude kann sich setzen oder reißen“, ergänzt Stephan Heckeroth. Der Stadtwerke-Leiter managt das Projekt für die Stadt gemeinsam mit Bauhofleiter Berthold Licht und Christian Sippel. Eine andere Methode, Festigkeit in den Untergrund zu bringen, wäre unverhältnismäßig teuer geworden, sagte Heckeroth weiter. So aber konnte der vorgegebene Finanzrahmen eingehalten werden.

Jetzt der Hochbau

Auch die Leitungen und Schächte wurden verlegt, abschließend kommt eine dicke Kalkschotterschicht auf die Fläche. Derzeit wird über die Vergabe des Hochbaus verhandelt, der an einen Generalunternehmer vergeben werden soll, sagte Heckeroth weiter.

Im September/Oktober soll der Bau starten. Er wird das 1965 am Schlosspark errichtete Gerätehaus ablösen. Das Gebäude soll U-förmig errichtet werden, außerdem bekommt es eine 14 Meter hohe Übungswand. Der Gebäudekomplex wird über eine zwölf Meter breite Auffahrt erreicht.

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