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Rotenburg: Pläne für Bebauung des Parkplatzes Altes Amtsgericht werden vorgestellt

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Von: Silke Schäfer-Marg

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Einfallstor zur Rotenburger Altstadt: Der Parkplatz Altes Amtsgericht soll bebaut werden, die Parkplätze sollen aber erhalten bleiben. Heute Abend werden erste Pläne vorgestellt.
Einfallstor zur Rotenburger Altstadt: Der Parkplatz Altes Amtsgericht soll bebaut werden, die Parkplätze sollen aber erhalten bleiben. Heute Abend werden erste Pläne vorgestellt. © René Dupont/ Archiv

Rotenburg: Stadtverordnete sollen über Bebauungspläne des Parkplatzes Altes Amtsgericht informiert werden. Eine Entscheidung stehe noch nicht an, so Bürgermeister Grunwald.

Mit der Vorstellung erster Pläne zur Bebauung des Parkplatzes Altes Amtsgericht in Rotenburg am heutigen Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss (18.30 Uhr) sollen zunächst die Stadtverordneten über das Projekt informiert werden. Sie sollen sich mit dem Thema gründlich auseinandersetzen können, eine Entscheidung stehe noch nicht an, erklärte Bürgermeister Christian Grunwald.

Der Parkplatz wirkt wie ein Einfallstor zur Altstadt. Das Schwalmstädter Unternehmen Kurhessen Gewerbebau GmbH hat einen Antrag auf Ankauf des Grundstücks gestellt und will dieses Projekt entwickeln, erläuterte Geschäftsführer Eberhard Unger gegenüber unserer Zeitung. Er wird die Pläne heute vorstellen. In Rotenburg hat die Gesellschaft zum Beispiel auch schon den Rewe-Markt gebaut und an den VR-Bankverein verkauft.

Weiterer wichtiger Diskussionspunkt in der Ausschusssitzung ist der Haushaltsplan 2020, zu dessen Entwurf die Fraktionen bereits Anträge gestellt haben, zum Beispiel zum Thema Straßenbeiträge und Kita-Gebühren (wir berichteten).

Und auch das steht an: Ein hauptamtlicher Mitarbeiter in der Stadtverwaltung Rotenburg soll sich nach Willen der CDU-Fraktion künftig um die Belange der Freiwilligen Feuerwehren kümmern. „Unsere Wehren leisten in der Kernstadt und den Stadtteilen eine herausragende Arbeit für unsere Sicherheit. Das alles tun sie mit großem Engagement im Ehrenamt und ohne Bezahlung“, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Andreas Börner. Doch stiegen die gesetzlichen Anforderungen und Vorgaben. Daher müsse man zukünftig die ehrenamtliche Arbeit mit einer hauptamtlichen Stelle im Bereich der Feuerwehren unterstützen. „Dies kann und wird das Ehrenamt nicht ersetzen können, aber es macht es zukunftsfähig“, erklärte Börner.

Außerdem beantragen die Christdemokraten ein Konzept zur hausärztlichen Versorgung in Rotenburg. Dazu soll Geld im Haushaltsplan 2020 eingeplant werden, um auch externe Berater hinzuziehen zu können. Ein eigenes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) der Stadt schließt die CDU nicht aus.

20 000 Euro will die Fraktion für die Brauchtumspflege in den Stadtteilen im Haushaltsplan verankert wissen. Damit könnten die Kirmessen in Lispenhausen und Braach und andere Dorffeste finanziell unterstützt werden. Die Organisation dieser Feste, die eine enorme Bedeutung hätten, werde zunehmend zur Herausforderung. Die Veranstalter sollten mit den Risiken nicht allein gelassen werden. Auch das gehöre zur Stadtentwicklung.

Der Haushaltsplan soll in der Sitzung des Stadtparlaments am Donnerstag, 30. Januar, verabschiedet werden. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus.

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