Tipps gegen Betrüger

"Senioren sind auf Zack" - Polizei informierte in Rotenburg

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Sicher auf der Straße: Helmut Rode macht den Selbsttest im Fahrsimulator des B.A.D.S. (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr). Udo Kimpel gibt ihm Tipps.

Rotenburg. Bei der Informationsveranstaltung „Senioren sind auf Zack“  in Rotenburg haben Experten der Polizei darüber informiert, wie sich Bürger vor Betrügern schützen können.

In einer von HNA-Redaktionsleiter Sebastian Schaffner moderierten Diskussionsrunde im Bürgersaal sprachen Polizeipräsident Günter Voß, Kripo-Leiter Martin Nickel und Thomas Jungk von der Polizeistation Rotenburg über Kriminalität und Verantwortung im Verkehr. Neben der Polizei gaben auch verschiedene Vereine, Unternehmen und Institutionen, wie die Kreisverkehrswacht, das Deutsche Rote Kreuz, die Verbraucherzentrale und der Weisse Ring Besuchern des Aktionsnachmittages wertvolle Tipps. Nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“ können mit dem Erhalt der körperlichen und geistigen Fitness Unsicherheiten im Straßenverkehr verhindert werden, erläuterte Thomas Jungk.

Auch Diether Bostelmann von der Kreisverkehrswacht hat einige Tipps parat, um für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen: Wichtig sei vor allem das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer. Als Fußgänger müssse darauf geachtet werden, sichtbar für andere zu sein und auf sich aufmerksam zu machen. Außerdem sollte bei einer Straßenüberquerung nicht der schnellste, sondern der kürzeste Weg über die Straße genommen werden.

Dass es vielschichtige Betrugsmaschen gibt, bei der es die Täter vorrangig auf ältere Menschen abgesehen haben, erklärte Martin Nickel. Eine neue Strategie sei es, sich als Polizeibeamter auszugeben. Wenn die Nummer 110 auf dem Telefondisplay auftauche, könnten Betroffene sicher sein, dass es sich nicht um die Polizei handelt, denn die Notnufnummer rufe nicht an, und wenn, sei sie unterdrückt, so Nickel. Zudem sollte niemals angegeben werden, dass man alleine im Haus lebt.

In vielen Fällen belästigten Täter ihre Opfer über einen langen Zeitraum, dann sei es wichtig, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und dringend die Polizei zu alarmieren, sobald man skeptisch wird. Auch im Internet lauerten die Betrüger. Gefälschte Spendenaufrufe oder Rechnungsmahnungen, verbunden mit Drohungen oder Erpressung sind hier zu nennen.

Das Präventionsprojekt „Senioren sind auf Zack“ kommt am 19. September auch nach Bad Hersfeld in der Stadthalle, Wittastraße 5. Beginn ist um 14 Uhr.

Mehr Infos: www.senioren-sind-auf-zack.de

Von Laura Hellwig

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