Kunst

Schätze in der Sparkasse: Ausstellung mit Werken von Peter Zirbes

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Bis zum 13. September in der Sparkasse zu sehen: Franz Mansky zeigt ab sofort mehr als 100 Exponate des Rotenburger Heimatmalers Peter Zirbes. Rechts im Bild: Jürgen Dietrich von der Sparkasse. 

Franz Mansky stellt in der Rotenburger Sparkasse Kunstwerke vom Heimatmaler Peter Zirbes aus. Für die Exponate kann er sich noch eine andere Verwendung vorstellen. 

Bilder von Peter Zirbes kennt in Alheim, Rotenburg und Umgebung wohl jeder, der sich an Heimatkunst erfreut. In vielen Häusern hängen Landschaftsbilder und Porträts des Kunstmalers. Jetzt hat Franz Mansky eine Ausstellung mit über 100 weitestgehend noch unbekannten Zirbes-Werken in der Rotenburger Sparkasse eröffnet.

„Da sind echte Schätze dabei“, sagt der 76-jährige Mansky, der bei seiner Werkschau von der Sparkasse und dem Rotenburger Restaurant Moritz unterstützt wird. „Besonders stolz bin ich auf die zahlreichen Skizzen von Peter Zirbes, die ihm wichtiger waren als sein Personalausweis“, sagt Mansky, selbst Maler, der Anfang der 70er-Jahre dem von ihm bewunderten Künstler über die Schulter schauen durfte und sich dabei den einen oder anderen Trick abgeschaut hat.

Mansky hat einige Kunstwerke auf dem Flohmarkt gerettet

Die ausgestellten Exponate stammen von privaten Leihgebern aus der Region, darunter Porträts, Bleistiftgemälde, Tuschezeichnungen und Farbbilder. „Die Skizzenblöcke habe ich vor 20 Jahren auf einem Flohmarkt in Bebra gerettet“, erinnert sich Mansky, der gebürtig aus Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) stammt und durch die Bundeswehr Anfang der 60er-Jahre in die Fuldastadt kam.

Sollte in Rotenburg, wie schon 2013 vom Kultur- und Tourismusverein angestoßen, irgendwann einmal eine „Zirbes-Stube“ mit Exponaten des beliebten Malers eingerichtet werden, „würde ich unter anderem die Skizzenblöcke als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen“, sagt Mansky, der auch zahlreiche Zirbes-Bilder besitzt.

Ausstellung läuft noch bis 13. September

Die Ausstellung in der Rotenburger Sparkasse dauert noch bis zum 13. September. Franz Mansky selbst ist während der Öffnungszeiten der Geschäftsstelle, Poststraße 12, vor Ort und führt Besucher durch die Ausstellung: Montag bis Freitag, 9 bis 12.30 Uhr, 14 bis 17 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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