Heimat- und Strandfest

13.500 Besucher beim Schlossparkfestival: Rotenburg im Teelichter-Glanz

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Erleuchteter Schlosspark: Fest der 20.000 Lichter heißt es offiziell - es dürften deutlich mehr Teelichter gewesen sein. 

Rotenburg. Bestes Wetter lockte am Samstagabend etwa 13.500 Besucher in den Schlosspark in Rotenburg: Zu Musik, Tanz und dem einmaligen Ambiente des Fests der Lichter.  

Es herrschte Kaiserwetter, Harth&Saager hatten ein perfektes Programm auf die Bühnen gebracht und die Besucher hatten ihre beste Laune eingepackt: Am Samstagabend wurde im Rotenburger Schlosspark das 91. Schlossparkfestival gefeiert. Bei Musik, Tanz, Getränken, Bratwürsten – und dem einmaligen Ambiente beim Fest der Lichter.

Fotos: So war es beim Schlossparkfestival in Rotenburg

Auf der Hauptbühne lieferten die Bands „Hit Radio Show“ und „Das Wunder“ ein „Best-Of“ oder „Who Is Who“ der internationalen und nationalen Musikstars ab. 

Eddie Tornado hatte sie alle: von Katy Perry bis Queen, von Nena über die Weather Girls bis Beyonce. Die „Hit Radio Show“ bot über 40 authentische Acts. Nach einem anfänglichen Zaudern sprang der Funke doch schnell auf die tanzwilligen Besucher über.

Gut vorbereitete Besucher: Viele hatten eigene Teelichter mitgebracht. Da kann ein Bollerwagen schon hilfreich sein. 

Danach hatte es die Coverband „Das Wunder“ leichter, das entzündete Feuer mit ihrer fantastischen Interpretation der deutschen Musikcharts weiter anzufachen. Cover von Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, den Toten Hosen und Revolverheld lockten auf die Tanzfläche.

Die gesetztere Jugend zog es zur kleinen Bühne

Zur kleinen Bühne zog es eher die etwas gesetztere Jugend zum Fox, Walz oder Jive, die von den „Gringos“ gefällig präsentiert wurden. Der vorgebaute Tanzboden vor der Bühne erinnerte an die ganz alten Zeiten, als noch im Anzug oder mit Stock und Hut getanzt wurde. Am Samstagabend wurde aber ganz leger getanzt.

Fox, Walz oder Jive: An der kleinen Bühne spielten die Gringos auf. 

Und dann waren da noch die Teelichter, das Fest der 20 000. Ob es vielleicht sogar 30 000 waren, konnte keiner mit Bestimmtheit sagen – es waren einfach unheimlich viele. Die Figuren wurden überall, wo noch ein Stückchen Rasen frei war, aufgebaut. 

Die Kreativität der Besucher kannte dabei keine Grenzen: Herzen, Pokémon, Smilies, Initialen, das Datum des ersten Dates, Fußballklubs, der eigene Name – nur ein Auszug der fantastischen Motive, die nach und nach gelegt und entzündet wurden.

Der Traum von Paris - verewigt auf dem Rotenburger Rasen. 

Vier Künstler aus Hamburg bewiesen, dass die Elphi in wesentlich kürzerer Zeit errichtet werden kann. Und drei junge Damen griffen ihren Traum, einmal Paris zu besuchen, mit einem funkelnden Eiffelturm auf.

Von Steffen Sennewald

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